Neuausrichtung Audi übernimmt Artemis-Entwicklung für autonomes E-Auto

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Die bisher eigenständig agierende Artemis GmbH gibt die Entwicklung des autonom fahrenden E-Autos an Audi und die Softwareentwicklung an Volkswagens Softwareschmiede Cariad ab. Alexander Hitzingers Mission ist damit beendet.

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Audi nimmt das bisher eigenständige Artemis-Projektteam zur Entwicklung eines autonom fahrenden E-Autos unter seine Fittiche. Die Softwareentwicklung geht an Cariad.
Audi nimmt das bisher eigenständige Artemis-Projektteam zur Entwicklung eines autonom fahrenden E-Autos unter seine Fittiche. Die Softwareentwicklung geht an Cariad.
(Bild: Audi)

Audi nimmt das bisher eigenständige Artemis-Projektteam zur Entwicklung eines autonom fahrenden Elektroautos unter seine Fittiche. Das Team habe die Entwicklung des Artemis-Modells außerhalb gelernter Strukturen und Prozesse aufgesetzt und mit Audi und der VW-Softwareschmiede Cariad den Grundstein für zukunftsfähige Technologien gelegt, teilte Audi am Freitag mit. Aber jetzt habe es die Verantwortung für die weitere Fahrzeugentwicklung an Audi und für die Softwareentwicklung an Cariad übergeben.

Alexander Hitzinger leitete seit 1. Juni 2020 das Projekt „Artemis“.
Alexander Hitzinger leitete seit 1. Juni 2020 das Projekt „Artemis“.
(Bild: Audi)

Vorstandschef Markus Duesmann sagte, ohne den bisherigen Teamleiter Alexander Hitzinger „würde das Fahrzeug nicht 2025 zu unseren Kundinnen und Kunden rollen“. Hitzinger gibt die Leitung nun ab. Die Artemis GmbH arbeite fortan „enger und direkter mit der Technischen Entwicklung von Audi“ zusammen, sagte Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann. Sie soll Audis Kompetenzzentrum für schnelle und moderne Entwicklungsprozesse werden.

Mit dem Projekt Artemis wollte Audi ursprünglich schon Ende 2024 einen voll vernetzten Elektro-Audi mit neuer Software auf den Markt bringen und die von der Dieselkrise und Vorstandswechseln gebeutelte Marke wieder zum Technologieführer im Volkswagen-Konzern machen. Inzwischen wurde der Markstart des Modells auf 2025 verschoben.

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