Hochvoltbatterie AVL baut Batterieentwicklung aus

Redakteur: Marie Lücke

Mit einem neuen Kompetenzzentrum will AVL die Automobilindustrie und ihre Zulieferer bei der Umstellung auf die Elektromobilität unterstützen. Neben der Entwicklung neuer Hochvoltbatterien stehen die Produktionsprozesse im Fokus.

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Das „Battery Innovation Center“ soll die Entwicklung von Batteriefunktionen und Fertigungsprozessen optimieren.
Das „Battery Innovation Center“ soll die Entwicklung von Batteriefunktionen und Fertigungsprozessen optimieren.
(Bild: AVL List GmbH)

AVL hat am Donnerstag (23. September) in Graz ein Produktions- und Entwicklungszentrum für Batterien eröffnet, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab. Das „Battery Innovation Center“ (BIC) soll die Entwicklung von Batteriefunktionen und Fertigungsprozessen optimieren. Der Prozess soll bis zur Marktreife beschleunigt werden. Funktion, Herstellbarkeit und Kosten sollen sich frühzeitig ausbalancieren lassen. Die Zuverlässigkeit der Validierung soll damit weiter erhöht und eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt werden.

Alle Schritte der Modul- und Packfertigung

Das BIC ist für unterschiedlichste Arten von Batterieentwicklungen ausgelegt, heißt es in einer Mitteilung. An den zum Teil vollautomatisierten Stationen können unabhängig von Zelltyp, Zielspannung und Integrationsgrad alle gängigen Kernprozesse der Modul- und Packfertigung dargestellt werden.

Ein Industrieroboter im Battery Innovation Center von AVL.
Ein Industrieroboter im Battery Innovation Center von AVL.
(Bild: AVL List GmbH)

Mit den Industrierobotern kann AVL in dem neuen, rund 1.600 Quadratmeter großen Zentrum außerdem die für die Automobilhersteller immer wichtiger werdenden Anforderungen in den Bereichen Cell-to-Body und Module-to-Chassis bedienen.

Im BIC soll die funktionale Batterieentwicklung eng mit der Expertise von Produktionsplanern und dem Input von Teile- beziehungsweise Maschinenherstellern verzahnt werden.

2018 wurde mit der Planung der AVL-Anlage in Graz begonnen. Das Projekt wird durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und das europäische Innovationsprogramm Important Projects of Common European Interest (IPCEI) unterstützt.

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