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Elektromobilität AVL baut vier Batterieprüfstände für Großserienentwicklung

| Redakteur: Jens Scheiner

AVL List errichtet in Graz auf einer Fläche von über 400 m² vier neue Batterieprüfstände, die im Frühjahr 2018 den Betrieb aufnehmen sollen. Mit den Prüfständen lassen sich Batterieentwicklungen mit bis zu 1.200 V abdecken.

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AVL List erweitert sein Elektromobilitätstestzentrum in Graz um vier neue Batterieprüfstände.
AVL List erweitert sein Elektromobilitätstestzentrum in Graz um vier neue Batterieprüfstände.
(Bild: AVL)

AVL List erweitert sein Elektromobilitätstestzentrum in Graz um vier neue Batterieprüfstände. Diese entstehen auf einer zusätzlichen Gesamtfläche von über 400 m² und sollen die Batterie-Großserienentwicklung vorantreiben. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2018 geplant.

Die Prüfstände zeichnen sich besonders durch die Zusammensetzung der höchstmöglichen Testparameter Spannung, Leistung und Temperaturwechselgeschwindigkeit aus. Wie das Unternehmen mitteilte, können mit den vier Prüfständen künftig Batterieentwicklungen mit bis zu 1.200 V abgedeckt werden – derzeit sind 450 V Standard und 900 V für Premiumfahrzeuge. Eine Thermalkammergröße von 4,5 x 3,3 Meter ermöglicht nach Unternehmensangaben Angaben sogar einen Test von Lkw-Batterien.

Für die Validierung von Batterien hat AVL bereits im Jahr 2010 vier Batterieprüfstände, mit 800 - 1.000-V-Fähigkeiten errichtet. Im Jahr 2012 entwickelte und realisierte der Zulieferer das erste 800-V-Elektroauto (BEV) „AVL CoupE“. Dieses Fahrzeug war der Konzeptträger für Technologien von Batterien für Großserien-BEV, die in den nächsten Jahren auf dem Markt kommen sollen.

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