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Wirtschaft aXcep wird Teil der Carbures Group

| Redakteur: Jens Scheiner

Das Engineering-Unternehmen aXcep GmbH mit Sitz in München gehört seit Juli 2014 zur internationalen Carbures Group. Damit möchte aXcep das eigene Portfolio erweitern und sich neue Wachstumschancen erschließen.

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aXcep wird innerhalb der Carbures Group als eigene Marke weitergeführt. Geschäftsführer bleibt der Gründer des Unternehmens Josef Neuhäusler.
aXcep wird innerhalb der Carbures Group als eigene Marke weitergeführt. Geschäftsführer bleibt der Gründer des Unternehmens Josef Neuhäusler.
(Foto: Axcep)

Durch die Integration sollen für beide Unternehmen neue Potentiale entstehen. aXcep hat laut eigenen Angabe nun direkten Zugriff auf weltweites Entwicklungs- und Produktions-Know-how, das Carbures im Bereich der Faserverbundwerkstoffe besitzt. Auch Carbures könne vom übergreifenden Entwicklungs-Know-how sowie vom Wissen und der Erfahrung hinsichtlich des Einsatzes unterschiedlicher Werkstoffe profitieren und seine Aktivitäten für die Automobilindustrie ausbauen. Gleichzeitig ermögliche die Akquisition von aXcep für die Carbures Group den Eintritt in den wichtigen deutschen Automobilmarkt und somit eine weitere Internationalisierung.

Gegenseitiger Wissensaustausch

aXcep wird innerhalb der Carbures Group als eigene Marke weitergeführt. Geschäftsführer bleibt der Gründer des Unternehmens Josef Neuhäusler. Er hatte das Unternehmen 2012 gegründet und innerhalb kurzer Zeit am Markt etabliert. Carbures mit Sitz in Spanien und Nord-Amerika entwickelt seit der Gründung vor 15 Jahren Technologien und Prozesse zur Herstellung von Teilen aus Komposit-Materialien und setzt diese für Kunden aus der Luftfahrt-, Automobil-, Schienenfahrzeugindustrie und der Baubranche ein.

„Die Verwendung von Carbon ist eine, aber nicht in jedem Fall die einzige oder beste Antwort“, so Josef Neuhäusler. Das umfassende Wissen über und die Erfahrungen mit verschiedenen Werkstoffen seien ein entscheidender Erfolgsfaktor für die zukünftigen Anforderungen der Automobilindustrie. Dazu muss man das gesamte Fahrzeug sehen, alle Strukturen und Zusammenhänge bis zur Serienproduktion.

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