Entwicklung

BASF: Automobilfarben digital visualisieren

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Die virtuelle Farbpalette auf „Auroom“ umfasst alle Facetten der Fahrzeuglackierungen, darunter auch changierende Farbtöne und Glitzereffekte
Die virtuelle Farbpalette auf „Auroom“ umfasst alle Facetten der Fahrzeuglackierungen, darunter auch changierende Farbtöne und Glitzereffekte (Bild: BASF)

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BASF stellt die digitale Plattform „Auroom“ vor: Automobilfarben sollen hier digital visualisiert werden.

Der Unternehmensbereich Coatings der BASF stellt die digitale Plattform „Auroom“ vor: OEM-Designern soll hier eine Datenbank mit fotorealistischen, virtuellen Automobilfarbtönen geboten werden. Die virtuelle Farbpalette umfasst laut BASF alle Facetten der Fahrzeuglackierungen.

Schnellerer Farbdesignprozess

OEM-Designer sollen so bereits in einer frühen Entwicklungsphase einen realistischen Eindruck von Farbtönen am fertigen Fahrzeug erhalten. Damit werde laut Unternehmen der gesamte Farbdesignprozess erheblich beschleunigt. „Auroom“ bietet laut BASF noch weitere Funktionen, wie den Direktvergleich verschiedener Farbnuancen einer Farbgruppe. Die Hersteller sollen auf die Farbdaten zugreifen und diese anschließend auf 3-D-Formen oder CAD-Objekten ihrer eigenen Modelle abbilden können. Um die Farbtöne möglichst wirklichkeitsnah darzustellen, hat BASF nach eigenen Angaben virtuelle, dreidimensionale Autoformen entwickelt. Die Formen sollen die Karosserievarianten simulieren.

„Analoger Zwilling in Münster“

In der Einführungsphase will BASF ihr virtuelles Farbangebot zunächst den Herstellern in der Region EMEA vorstellen. Zusätzlich zur digitalen Plattform soll der Kunde die Technik im „analogen Zwilling“ von „Auroom“ entdecken können: einem eigenen Showroom in Münster.

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