Umweltschutz Batteriehersteller müssen CO2-Fußabdruck nachweisen

Quelle: sp-x

Anbieter zum Thema

Die EU will mehr Klarheit über die CO2-Emissionen in der Produktion von Hochvoltspeichern schaffen. Akku-Hersteller müssen künftig Grenzwerte einhalten.

Anhand der gesammelten Daten soll ab 2027 ein entsprechender Grenzwert eingeführt werden.
Anhand der gesammelten Daten soll ab 2027 ein entsprechender Grenzwert eingeführt werden.
(Bild: Volkswagen AG)

Hersteller von E-Auto-Batterien müssen ab Mitte 2024 den CO2-Fußabdruck ihrer Akkus offenlegen. Die Daten sollen das komplette Produktleben vom Rohstoffabbau bis zum Recycling abdecken und dabei helfen, ab Mitte 2027 einen entsprechenden Grenzwert einzuführen. Das hat die EU nun als Teil der „Green Deal“-Maßnahmen beschlossen.

Ziel ist es, eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft bei der Batterieproduktion zu etablieren. Zu den Regelungen zählen auch Recycling-Quoten für bestimmte Rohstoffe. Nickel und Kobalt etwa müssen ab 2027 zu 90 Prozent wiederverwertet werden, ab 2031 zu 95 Prozent. Bei Lithium liegen die Mindestwerte bei 50 beziehungsweise 80 Prozent.

Umwelt- und wirtschaftspolitische Folgen

Darüber hinaus müssen Unternehmen, die in der EU Hochvoltbatterien verkaufen wollen, weitere Umwelt-, Arbeitsschutz- und Menschenrechtsregeln einhalten. Neben den umweltpolitischen dürften die neuen Regelungen auch wirtschaftspolitische Folgen haben.

Unter anderem erschweren sie den Import von Batterien, die etwa mit chinesischem Kohlestrom produziert werden. Eine genaue Ausgestaltung der Regeln und der Überwachungsmaßnahmen steht aber noch aus.

(ID:48904301)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung