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Autogipfel Bericht: Bündelt die deutsche Mobilitätsbranche ihre Daten?

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Laut eines Medienberichts forciert die Bundesregierung eine Daten-Cloud. Unter anderem sollen Autohersteller dort ihre Daten mit anderen Unternehmen teilen. Der Plan: Deutschland soll auch bei der Mobilität der Zukunft mitspielen können.

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Automobilhersteller sollen ihre Daten teilen – und so Innovationen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen.
Automobilhersteller sollen ihre Daten teilen – und so Innovationen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen.
(Bild: Volkswagen)

Die Bundesregierung fordert deutsche Unternehmen der Mobilitätsbranche auf, ihre Daten miteinander zu teilen. Dafür will sie einen sogenannten „Datenraum Mobilität“ schaffen, in dem Daten von Autoherstellern, Bahn, Nahverkehrsbetrieben und Mobilitätsdienstleistern zusammenfließen sollen. Das hat das „Handelsblatt“ am Dienstag (7. September) berichtet und bezieht sich auf Regierungskreise. Diese Daten sollen miteinander verknüpft werden und dadurch Innovationen und Geschäftsmodelle ermöglichen.

Diese Mobilitäts-Cloud soll dem Bericht zufolge Ende 2021 an den Start gehen und zunächst vom Bund finanziert werden. Danach sollten die Mitglieder den Betrieb finanzieren. Für das Daten-Sharing könnten die Teilnehmer eine Art Vergütung erhalten.

Hoheit über die Daten behalten

Konkret sollen dadurch Mobilitätsplattformen für den Personen- und den Güterverkehr entstehen. Die Unternehmen sollen in dem Datenraum die Souveränität über ihre Daten haben. Jeder, der seine Daten teilt, soll laut „Handelsblatt“ zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden können, welche Daten von den eigenen Servern für wen in der Cloud geöffnet werden. Eine neutrale Instanz soll den Datenraum überwachen, die Anbieter müssten sich außerdem zertifizieren.

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