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Zulieferer Berkenhoff schließt Investorensuche erfolgreich ab

| Redakteur: Jens Scheiner

Bei der Berkenhoff GmbH, ein Produzent von Feindrähten aus Kupfer und Kupferlegierungen, konnte die in den vergangenen Monaten intensiv betriebene Suche nach einem Investor erfolgreich abgeschlossen werden.

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Die Berkenhoff GmbH hat nach monatelanger Suche, mit der chinesischen Powerway Group Co. Ltd., einen solventen Investor gefunden.
Die Berkenhoff GmbH hat nach monatelanger Suche, mit der chinesischen Powerway Group Co. Ltd., einen solventen Investor gefunden.
(Foto: Berkenhoff)

Wie die Geschäftsführung des Unternehmens mitteilte, hat die chinesische Powerway Group Co. Ltd., ebenfalls unter anderem ein Produzent von Drahtprodukten, die Berkenhoff GmbH über eine deutsche Tochter erworben. Der Unternehmensverkauf steht noch unter dem obligatorischen Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.

Berkenhoff wurde in 2009 im Zuge eines Rettungserwerbs über die Nexpert AG für einen symbolischen Kaufpreis erworben. Ziel war die nachhaltige Sanierung mit einem abschließenden Verkauf an einen strategischen Investor, um die Marktposition auch mittel- und langfristig zu sichern. In den letzten Wochen wurden die Verhandlungen mit der Powerway Group forciert. Das Unternehmen konnte nach eigenen Angaben die notwendige finanzielle Stabilität und eine geeignete Gesamtstrategie darstellen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Standortsicherung bis 2020

Wie das Unternehmen mitteilte sind in der Übernahmevereinbarung für die nächsten drei Jahre ein millionenschweres Investitionsprogramm in Forschung und Entwicklung, Produkte, Maschinen und Anlagen sowie die Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter fest zugesagt. Die Marktstellung der Marke „bedra“ soll gefestigt und ausgebaut werden. Ebenso ist nach eigenen Angaben der Erhalt der beiden Standorte Heuchelheim und Merkenbach bis Ende 2020 vertraglich vereinbart. Allerdings diskutieren die Parteien über einen Personalabbau aufgrund zu erwartender Synergien und gemeinsamer Zukunftsprojekte. Denkbar ist dabei der Bezug von Vormaterialien aus China. Die Umsetzung erfolgt bis Ende 2016, ein finales Konzept soll aber erst in den nächsten Monaten mit allen Beteiligten erarbeitet werden. Powerway soll die Übernahme der Kosten für einen voraussichtlich notwendigen Sozialplan ebenfalls bereits vertraglich zugesichert und eine möglichst sozialverträgliche Umsetzung angekündigt haben. Für die dann verbleibende Stammbelegschaft werden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2018 ausgeschlossen.

„Um die Perspektiven der Berkenhoff GmbH wäre es ohne das Engagement des neuen Eigentümers Powerway Group sehr schlecht bestellt gewesen. Daher freuen wir uns umso mehr, jetzt wieder in eine vielversprechende Zukunft blicken zu können und die Möglichkeit zu haben, zu unserer alten Stärke zurückzukehren“, so Berkenhoff-Geschäftsführer Askan Duhnke.

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