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Elektromobilität Bis zu 2.000 Arbeitsplätze: BMW fährt Werk Dingolfing für E-Antriebe hoch

| Autor: Jens Scheiner

BMW baut sein Kompetenzzentrum für E-Antriebe in Dingolfing aus und sucht deshalb Fachkräfte. Mittelfristig sollen bis zu 2.000 Mitarbeiter an E-Motoren, Batteriemodulen und Hochvoltspeichern arbeiten.

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BMW fährt die Produktion in seinem Kompetenzzentrum für E-Antriebe in Dingolfing hoch und sucht dafür bis zu 2.000 Fachkräfte.
BMW fährt die Produktion in seinem Kompetenzzentrum für E-Antriebe in Dingolfing hoch und sucht dafür bis zu 2.000 Fachkräfte.
(Bild: BMW)

BMW erhöht die Fertigungskapazitäten und die Anzahl der Mitarbeiter in seinem Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion in Dingolfing schneller, als ursprünglich geplant. Derzeit vergrößern die Münchner das Werk am niederbayerischen Standort von derzeit 8.000 auf 80.000 Quadratmeter. Rund 600 Mitarbeiter produzieren dort Antriebskomponenten für voll- und teilelektrische BMW-Modelle. Die Anzahl der Mitarbeiter wird eigenen Angaben zufolge bis zum Jahresende auf über 1.400 steigen. Mittelfristig sollen sogar bis zu 2.000 Mitarbeiter an E-Motoren, Batteriemodulen und Hochvoltspeichern arbeiten.

Dingolfing ist Mittelpunkt von BMWs Elektro-Strategie

Bis 2023 plant BMW, seine Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge auszubauen, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Im Jahr 2021 werden in Europa voraussichtlich bereits ein Viertel der von BMW abgesetzten Fahrzeuge elektrifiziert sein, 2025 bereits ein Drittel und 2030 die Hälfte. Damit hat das Unternehmen einen entsprechend hohen Bedarf an E-Motoren und Batterien. Zentraler Dreh- und Angelpunkt in der Versorgung der Werke mit diesen E-Antriebskomponenten ist das BMW-Werk in Dingolfing. „Wir beliefern nicht nur das Fahrzeugwerk in Dingolfing, sondern auch einen Großteil der weltweiten Automobilwerke mit Batterien und E-Motoren“, sagt Michael Nikolaides, Leiter Produktion Motoren und E-Antriebe.

Für die Fertigung von E-Motoren und Batterien der fünften Generation laufen eigenen Angaben zufolge bereits jetzt schon die Vorbereitungen. Die Produktion soll noch in diesem Jahr starten. Daneben läuft rund um Dingolfing die Suche nach einer Fläche für ein Versorgungszentrum für das Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion. Dieses soll in den nächsten Jahren entstehen und als „Logistik-Drehscheibe“ für das Kompetenzzentrum dienen.

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE