Elektromobilität

BMW investiert in Batteriefertigung

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Vollelektrische Designstudie: das MINI Electric Concept.
Vollelektrische Designstudie: das MINI Electric Concept. (Bild: BMW)

BMW investiert nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionen-Betrag in den Aufbau der Batteriefertigung. Im Dingolfinger Komponentenwerk „02.20“ soll eine Fertigung für Batteriemodule und eine Batterie-Montagelinie entstehen.

Das BMW-Werk Dingolfing erweitert seine Produktionskapazitäten für Batteriemodule. Für die Batteriefertigung des vollelektrischen Minis soll ein zweistelliger Millionen-Euro-Betrag in Strukturmaßnahmen und Anlagen fließen. Laut Angaben des Unternehmens entstehen im Dingolfinger Komponentenwerk sowohl eine Fertigung für Batteriemodule als auch eine Batterie-Montagelinie auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmeter.

Der vollelektrische Mini wird laut BMW ab Ende 2019 in Oxford gebaut. Die Batterien für das Fahrzeug sollen dann bereits aus der neuen Batteriefertigung in Dingolfing kommen.

Ab 2020: Produktion der fünften Generation von E-Antriebssystemen

Ab 2020 will das Werk zudem die fünfte Generation von E-Antriebssystemen für künftige elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group produzieren. Die Produktion soll zum Beispiel den BMW iX3, den BMW i4 und den BMW iNEXT betreffen. Auch die hierfür benötigten Bau- und Vorbereitungsmaßnahmen sind nach eigenen Angaben bereits angelaufen. Das Komponentenwerk „02.20“ führe aufgrund seiner wachsenden Bedeutung und seiner Schlüsselrolle innerhalb des Produktionsnetzwerks nun den Namen „BMW Group Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion“.

Über das Werk

Das Werk 02.20 ist einer der ältesten Teile der Werksgruppe Dingolfing. Seit 2015 produziert es Batterien und E-Motoren für Plug-in-Hybrid Modelle von BMW. Über Jahrzehnte war es Sitz der weltweiten Ersatzteilversorgung der Automarke. Vor wenigen Jahren zog der Teilevertrieb schrittweise in neue Lager um. Damit wurde die Ansiedlung des neuen „Kompetenzzentrum E- Antriebsproduktion Dingolfing“ möglich.

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