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BMW, Renault und Bühler: Die Personalien der Woche

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Überraschender Ausstieg bei BMW: CIO Klaus Straub verließ das Unternehmen Anfang der Woche auf eigenen Wunsch. Renaults Generaldirektor Bolloré wurde dagegen von einer Kündigung mit sofortiger Wirkung überrumpelt. Ein Überblick.

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BMWs CIO Klaus Straub verließ das Unternehmen Anfang der Woche auf eigenen Wunsch.
BMWs CIO Klaus Straub verließ das Unternehmen Anfang der Woche auf eigenen Wunsch.
(Foto: BMW)

Klaus Straub hat seine Position als CIO und Senior Vice President Information Management bei BMW gekündigt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend, darunter das IT-Wirtschaftsmagazin „CIO“. Straub arbeitete seit 2014 für den Automobilhersteller in München und war zuvor für Audi und Siemens tätig. Während seiner Zeit bei BMW war der CIO unter anderem für die Strategie „100% agile“ verantwortlich. Gründe für seine überraschende Kündigung will der bisherige CIO derzeit nicht nennen. Offen bleibt bislang außerdem, ob der Nachfolger Straubs aus den eigenen Reihen kommen soll.

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Italdesign und Bühler Motor

Carsten Monnerjan, der 2012 von Audi zu Italdesign kam, übernimmt die Leitung des Design Centers des Unternehmens. Monnerjan war zuletzt bei Audi tätig, wo er im Jahr 2008 zum Head of Concept Design des Audi Konzept Design Studio München ernannt wurde. Er arbeitete dort mit seinem Team für Transportation und Produktdesign, für Future Mobility Konzepte und für die Definition mehrerer Showcars.

Seit dem 1. Oktober verantwortet Achim Brömmel das Program Management Automotive & Industrial Drive Solutions von Bühler. Damit folgt er auf Mark Furtwängler, der neben seiner Position als Geschäftsführender Gesellschafter und Co-CEO den Bereich kommissarisch leitete. Zuletzt war Brömmel beim Automobilzulieferer Hengst als CTO für die Bereiche R&D, Vertrieb und Einkauf verantwortlich. Davor war er viele Jahre unter anderem bei Pierburg und Pierburg Pump Technology in der Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement in verschiedenen verantwortlichen Positionen tätig. Der Start seiner Karriere im Automotivebereich erfolgte bei Audi in Ingolstadt.

Renault feuert seinen Generaldirektor Bolloré

Der französische Autohersteller Renault sucht den Weg aus der Krise und feuert seinen Generaldirektor Thierry Bolloré (56) mit sofortiger Wirkung. Interims-Nachfolgerin werde die Finanzchefin des Herstellers, Clotilde Delbos, teilte Renault am Freitag (11. Oktober) in Boulogne-Billancourt nach einer Verwaltungsratssitzung mit. Bolloré war bei Renault für das operative Geschäft verantwortlich. Der Topmanager war schon unter dem damaligen Konzernchef Carlos Ghosn die Nummer zwei bei dem Hersteller gewesen und galt als Kronprinz. Ghosn war im Januar zurückgetreten. Präsident des Konzerns bleibt weiter Jean-Dominique Senard, wie die Gruppe mitteilte. In der Übergangsphase wolle man einen neuen Generaldirektor suchen.

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