Elektroniksysteme Bosch liegen Milliardenaufträge für Fahrzeugcomputer vor

Redakteur: Svenja Gelowicz

Bosch hat nach Unternehmensangaben alleine seit Sommer Aufträge in Höhe von 2,5 Milliarden Euro für Fahrzeugcomputer eingefahren. Welches Potenzial der weltgrößte Zulieferer in dem Markt noch sieht.

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„Fahrzeugcomputer sind der Schlüssel, um die Komplexität von Elektroniksystemen deutlich zu reduzieren“, sagt Bosch-Geschäftsführer Harald Kröger.
„Fahrzeugcomputer sind der Schlüssel, um die Komplexität von Elektroniksystemen deutlich zu reduzieren“, sagt Bosch-Geschäftsführer Harald Kröger.
(Bild: Bosch)

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch hat verkündet, bereits Aufträge in Milliardenhöhe für das relativ junge Geschäft mit Fahrzeugcomputern erhalten zu haben. Bereits seit Sommer des laufenden Jahres konnte das Unternehmen Aufträge im Wert von 2,5 Milliarden Euro einfahren, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch (16. Dezember).

Der Automobilzulieferer bietet seine Fahrzeugcomputer als skalierbaren Baukasten an. In dem sei für alle Anforderungen und Voraussetzungen das passende Elektroniksystem aus Hard- und Software enthalten. Das Ziel sei eine Software- und Systemarchitektur für das gesamte Fahrzeug, bei der alle Zentralrechner, Sensoren und Steuergeräte zusammenpassen und aufeinander aufbauen.

Bosch setzt auf Elektronik und Software

Für das Unternehmen sind die Fahrzeugcomputer ein wichtiger Baustein für neue Geschäfte. Bosch rechnet mit einem Markt bei softwareintensiven Elektroniksystemen von etwa 20 Milliarden Euro. Dieser wachse bis 2030 jährlich um bis zu 15 Prozent. Im Januar des nächsten Jahres soll der neue Geschäftsbereich „Cross-Domain Computing Solutions“ mit insgesamt 17.000 Mitarbeitern starten. In dieser Einheit führt Bosch die Hard- und Softwareentwicklung für Fahrzeugcomputer, Sensoren und Steuergeräte für alle Fahrzeugbereiche zusammen.

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