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Motorsport Engineering

Bosch-Radar auch für den Kundensport

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Das von Bosch Motorsport in Zusammenarbeit mit Corvette Racing entwickelte Kollisionswarnsystem (CAS-M) soll Piloten helfen, Unfälle zu vermeiden. Jetzt gibt es für den Kundensport auch eine Light-Version

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BSA Motorsport liefert das Radarsystem auch für den Kundensport.
BSA Motorsport liefert das Radarsystem auch für den Kundensport.
( Foto: Bosch )

Das von Bosch Motorsport in Zusammenarbeit mit Corvette Racing entwickelte Kollisionswarnsystem (CAS-M) soll Piloten helfen, Unfälle zu vermeiden. Denn gerade bei Langstreckenrennen wie den 24-Stunden-Rennen von Le Mans, Nürburgring oder Spa-Franchor­champs birgt der Geschwindigkeitsunterschied beim Überrunden ein hohes Gefahrenpotenzial.

Permanent werden 250 Meter beobachtet

Das CAS-M-System ist jetzt als „light“ auch für den Kundensport erhältlich. Es basiert auf einem Long-Range-Radarsensor der dritten Generation (LRR3), der am Heck des Fahrzeugs verbaut ist. Der LRR 3 beobachtet permanent den Raum bis zu 250 Meter weit hinter dem Fahrzeug und erfasst zeitgleich bis zu 32 Objekte sowie deren Abstand und Relativgeschwindigkeit zum eigenen Rennfahrzeug.

Vorstellung auf PMW-Expo

Das schon seit zwei Jahren im Werkssport erfolgreich eingesetzte System kombiniert diese Daten mit einer Videokamera und zeigt sie dem Fahrer auf einem Display im Cockpit an.

Der Pilot hat damit direkt im Blickfeld, wie viele Fahrzeuge sich hinter ihm befinden, wie schnell sie sich nähern und auf welcher Seite des Fahrzeugs die Schnelleren überholen oder überrunden wollen. Die Vorstellung erfolgt auf der PMW-Expo Anfang November in Köln.

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