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Elektromobilität

Brandsicherheit für Elektroautos

| Autor/ Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Ein brennendes Elektroauto ist nur schwer zu löschen. Das schweizer Unternehmen Ecovolta will die Feuergefahr nun reduziert haben.

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Eine neue E-Auto-Batterie von Ecovolta soll helfen, Brände zu vermeiden.
Eine neue E-Auto-Batterie von Ecovolta soll helfen, Brände zu vermeiden.
(Bild: Ecovolta)

Ein neuartiges Sicherheitskonzept für Lithium-Ionen-Akkus soll künftig schwere Fahrzeugbrände verhindern helfen. Die vom Schweizer Unternehmen „Ecovolta“ entwickelte Technik soll beschädigte Batterie-Zellen vom Rest des Akkus abtrennen und so gefährliche Kettenreaktionen unterbinden. Das übrige Pack bleibt laut Hersteller funktionsfähig, lediglich seine Kapazität sinkt um den Wert des abgetrennten Teils. Möglich werde das Abtrennen durch eine neuartige Zellverbindung, die bei lokal ansteigender Temperatur schmilzt und die beschädigte Zelle von allen anderen abspaltet. Das nun auf der Messe „Energy Storage Europe“ vorgestellte neue Konzept soll künftig bei allen Traktionsbatterien des Unternehmens zum Einsatz kommen.

Akku-Brände sind nur schwer zu löschen

Akku-Brände bei Elektroautos sind gefürchtet, weil sie nur mit großen Mengen Wasser und hohem Zeitaufwand zu löschen sind. Sie entstehen vor allem bei mechanischen Beschädigungen der Batterie – etwa bei Unfällen. Die Akku-Packs von E-Mobilen müssen daher besonders gesichert werden, was die Fahrzeuge schwerer und teurer macht.

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