Renault Neues Qualitätsmanagement: Testfall Twingo
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Renault hat den neuen Elektro-Twingo in ungewöhnlich kurzer Zeit entwickelt. Damit das Tempo nicht auf Kosten der Qualität geht, überwacht der Konzern Werke und Fahrzeuge in Echtzeit.
Thierry Charvets Arbeitsplatz sieht nicht aus wie das Büro eines Topmanagers. Renaults Vorstand für Industrie, Qualität und Lieferkette braucht keinen repräsentativen Schreibtisch, keine Designmöbel, keine Familienfotos im Silberrahmen. Ein großer Konferenztisch und mehrere Meter breite Bildschirme an den Wänden genügen. Der Hauptscreen zeigt eine Weltkarte mit 20 Renault-Werken, unter jedem Standort fünf kleine Punkte. Grün, Gelb oder Rot. Mehr braucht es nicht, um zu erkennen, ob es irgendwo hakt.
Eine dieser Fabriken ist Novo mesto. Das slowenische Werk liegt mehr als 1.000 Kilometer von Paris entfernt, wo Charvet arbeitet. Auf seinen Bildschirmen ist es trotzdem nur einen Klick entfernt. Dort läuft der neue Twingo E-Tech Electric vom Band. Und dort will Renault beweisen, dass ein Auto auch dann zuverlässig in Serie gehen kann, wenn es deutlich schneller auf die Straße gebracht wird als früher.
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