Neue Modelle

Byton stellt sein zweites Modell vor: K-Byte Concept

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Svenja Gelowicz

Mit dem K-Byte zeigt Byton sein bislang zweites Fahrzeugkonzept.
Mit dem K-Byte zeigt Byton sein bislang zweites Fahrzeugkonzept. (Bild: Byton)

Das deutsch-chinesische Elektroauto-Start-up Byton hat als zweites Modell eine Limousine vorgestellt. Sie heißt K-Byte Concept und soll im Jahr 2021 auf den Markt kommen.

Technisch werden sich Autos in den kommenden Jahren stark verändern. Wie das aussehen kann, zeigt das deutsch-chinesische Start-up Byton mit den K-Byte Concept, der Ausblick auf ein bald schon kommendes Serienmodell gibt. Erst Anfang 2018 präsentierte sich die frisch aus der Taufe gehobene chinesische Elektroauto-Marke Byton auf der CES in Las Vegas mit einem noch namenlosen SUV-Concept der Weltöffentlichkeit. Jetzt folgt auf der CES Shanghai ein ebenfalls rein elektrisch getriebenes Limousinen-Concept, mit dem die Chinesen auch gleich ihre Namensstrategie verkünden.

SUV-Modell heißt M-Byte, Limousine heißt K-Byte

Das bereits 2020 für Europa angekündigte SUV-Modell der Chinesen wird demnach M-Byte heißen, während das neue Limousinen-Konzept K-Byte getauft wurde. Dieses setzt wie der M-Byte auf einer modularen Plattform auf, die mit unterschiedlichen Batteriegrößen und Antrieben bestückt werden kann. Im Fall des M-Byte sind Batterien für rund 400 beziehungsweise mehr als 500 Kilometer Reichweite sowie eine Heckantriebsversion mit 200 kW/272 PS und eine Allrad-Variante mit 300 kW/408 PS angedacht.

Bei 4,95 Meter Fahrzeuglänge bietet das K-Byte-Konzept rund drei Meter Radstand, was eine großzügig dimensionierte Fahrgastzelle erlaubt. Die nach hinten langgestreckte Dachlinie endet in einem Stummelheck. Während der K-Byte aus seitlicher Perspektive noch recht konventionell wirkt, wurden Front und Heck des Byton-Konzepts recht futuristisch inszeniert.

Das Hinterteil zeichnet sich durch große, glatte Flächen und ein schmales durchgehendes Rücklicht aus. In der Front fallen schmale LED-Scheinwerfer sowie eine sogenannte Smart-Oberfläche auf. Letztere soll mit einem animierten Spiel von Linien auch die Kommunikation mit der Außenwelt erlauben. Auf dem Dach und in den vorderen Kotflügeln fallen noch die Lidar-Sensoren auf, die auf automatisierte Fahrkünste hindeuten.

Gerüchte: Ein Van von Byton namens V-Byte?

Details zum Innenraum hat Byton noch nicht verraten. Doch wie beim M-Byte dürfte das Konzept innen ein Riesendisplay bieten, welches sich übers gesamte Armaturenbrett erstreckt. Dieses „Shared Experienced Display“ soll Fahrer und Beifahrer wie auch den Fondgästen als Infotainment-Einheit dienen. Der Beifahrer kann hier Inhalte über ein Smartphone steuern.

Obwohl es sich formell um eine Studie handelt, dürfte der K-Byte ähnlich wie der M-Byte bereits kommendes Jahr in China auf den Markt kommen. Danach sollen auch die Automärkte USA und Europa bedient werden. Als drittes Byton-Modell wird Gerüchten zufolge außerdem ein Van folgen, der dann möglicherweise V-Byte heißen könnte.

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