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Wirtschaft CO2-Flottenziel: Fiat Chrysler plant Deal mit Tesla

Redakteur: Svenja Gelowicz

Fiat Chrysler könnte Hunderte Millionen Euro an den E-Autohersteller Tesla zahlen, um die strengen Abgasvorschriften der EU zu erfüllen. Das hat die „Financial Times“ gestern berichtet.

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Laut einem Bericht der „Financial Times“ will FCA dem E-Autohersteller Tesla Hunderte Millionen Euro zahlen, um keine Bußgelder zahlen zu müssen.
Laut einem Bericht der „Financial Times“ will FCA dem E-Autohersteller Tesla Hunderte Millionen Euro zahlen, um keine Bußgelder zahlen zu müssen.
(Bild: Tesla Motors)

Es wäre ein Deal der besonderen Art: Um die strengen CO2-Vorgaben der EU zu erfüllen, will Fiat laut einem Bericht der „Financial Times“ (FT) möglicherweise Hunderte Millionen Euro an Tesla zahlen. Auf diesem Weg will FCA die E-Flotte von Tesla rechnerisch zur eigenen Fahrzeugflotte zählen – um Bußgelder wegen Verstoß gegen die strengen EU-Emissionsvorschriften zu umgehen. Die „FT“ berichtet, dass Fiat mit dem Ablasshandel die durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner Autos so tatsächlich auf ein erlaubtes Maß reduzieren könnte. Ab dem nächsten Jahr sind das für Neufahrzeuge 95 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer.

Solche Deals erlaubt die EU den Herstellern: Beispielsweise verrechnet laut der Zeitung auch VW die Emissionen von VW, Seat und Skoda mit denen von Porsche und Audi. Auch in China gibt es solche Ablasshandel: Um die Quoten für New Energy Vehicles der Regierung zu erfüllen, kauft beispielsweise Daimler sogenannte CO2-Kredite von seinen Partnern BAIC, BYD oder Geely.

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