Suchen

Motorsport Engineering Cupra startet mit ABT in Elektrorennserie „Extreme E“

| Autor: Jens Scheiner

Anfang 2021 startet die neue Elektro-Offroad-Rennserie „Extreme E“ in den extremsten Regionen der Welt. Mit ABT Sportsline hat die spanische Performance-Marke Cupra einen erfahrenen Partner aus dem elektrischen Motorsport an seiner Seite.

Firma zum Thema

Cupra hat mit ABT Sportsline einen erfahrenen Motorsportpartner für die neue Rennserie Extreme E.
Cupra hat mit ABT Sportsline einen erfahrenen Motorsportpartner für die neue Rennserie Extreme E.
(Bild: Cupra)

Während die Formel E in ihre bereits siebte Saison startet, beginnt für den elektrischen Offroadableger „Extreme E“ ein neues Kapitel. Anfang 2021 werden die ersten Offroad-Rennen mit rein elektrischen SUV an spektakulären Orten in aller Welt ausgetragen. Dabei soll besonders auf die Herausforderungen in den jeweiligen Ökosystemen aufmerksam gemacht werden. Die Ausrüstung der Teams reist mit einem umgebauten Frachter, um so klimafreundlich wie möglich zu den Austragungsorten zu kommen. Zum Ende ihrer ersten Saison will die Extreme E vollständig klimaneutral sein.

Bildergalerie

Die spanische Performance Marke Cupra hat mit ABT Sportsline einen erfahrenen Partner aus dem elektrischen Motorsport an seiner Seite: Seit dem Start der Formel E im Jahr 2014 ist ABT in der Rennserie vertreten. Zum Start der Extreme E im Jahr 2021 wird ein Einheitsrennwagen eingesetzt. Jedes Team besteht stets aus einer Frau und einem Mann, die sich im Cockpit abwechseln. Offizieller männlicher Fahrer des Teams ist Mattias Ekström.

Sensibilisieren für die Umweltprobleme

In der Debütsaison finden insgesamt fünf Rennveranstaltungen statt, die jeweils vier Tage dauern sollen. Jeder Rennort sieht sich mit anderen Folgen des Klimawandels und der Umweltzerstörung konfrontiert: Die Atlantikküste im Senegal (Hinweis auf Plastikmüll und steigende Meeresspiegel), Saudi-Arabien (zunehmende Wüstenbildung), der Himalaya in Nepal (schrumpfende Gletscher), die grönländische Arktis (schmelzende Eiskappen) sowie der Amazonas-Regenwald (Rodung und Waldbrände).

Bei den fünf Events wird jeweils ein etwa acht Kilometer langer Offroad-Parcours, auf dem mehrere Tore passiert werden müssen, durchfahren – Fahrer und Fahrerin legen jeweils eine Runde zurück. Jedes Event besteht aus zwei Renntagen: Samstags werden die Qualifying-Rennen ausgetragen, sonntags geht es ins Halbfinale und Finale.

(ID:46857619)

Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE