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Automatisiertes Fahren

Das wünschen sich die Deutschen vom Zukunftsauto

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Faurecia hat das Meinungsforschungsinstitut „Puls“ mit einer Studie zu Wünschen der deutschen Autofahrer an automatisierte Fahrzeugkonzepte beauftragt. Ein Ergebnis: Deutsche Autofahrer öffnen sich solchen immer mehr.

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Das Meinungsforschungsinstitut „puls“ forschte im Auftrag von Faurecia zum automatisierten Fahren
Das Meinungsforschungsinstitut „puls“ forschte im Auftrag von Faurecia zum automatisierten Fahren
(Bild: Faurecia)

Eine Studie des Meinungsforschungsinstituts „Puls“, die der Automobilzulieferer Faurecia beauftragt hat, zeigt: Deutsche Autofahrer öffnen sich immer mehr gegenüber automatisierten Fahrzeugkonzepten. Den Ergebnissen zufolge kann sich fast jeder Vierte (22,7 %) vorstellen, Fahrzeuge ohne Lenkrad zu nutzen. Die Vorstellung eines Autos ohne Pedale sieht sogar mehr als ein Drittel (39,7 %) als realistisch. Faurecia zufolge liege dies insbesondere daran, dass sich Autofahrer vom automatisierten Fahrzeug mehr Komfort, weniger Konflikte und mehr Zeit zum Arbeiten erhoffen.

Laut dem Unternehmen zeigen die Ergebnisse außerdem, dass sich über die Hälfte aller Autofahrer mehr Zeit für Gespräche während der Fahrt wünscht. 48 Prozent der Befragten würden auf kurzen Strecken zudem gerne Textnachrichten auf dem Handy checken können. 47,7 Prozent würden dagegen schlafen gehen, um ausgeruht das Ziel zu erreichen – automatisiertes Fahren solle demnach zu mehr Freizeit und Pausen im Alltag führen.

Musikauswahl und Klimaanlage führen zu Konflikten

Den Studienergebnissen zufolge sieht fast die Hälfte aller Befragten (47,5 %) unterschiedliche Wünsche im Hinblick auf die Musik- oder Radiosenderwahl als ständige Konfliktpunkte. Ungefähr ein Drittel (35,8 %) kritisiere zudem Streitereien aufgrund der Regulierung der Innentemperatur.

Vorstellungen vom Cockpit der Zukunft

Die Vision vom Cockpit der Zukunft ist dem Unternehmen zufolge digital geprägt. Davon abgesehen sehen 47,2 Prozent aller Befragten die „Befreiung“ von der starren Sitzanordnung als eine notwendige Entwicklung.

Umweltfreundliche Mobilität soll, geht es nach Faurecia, nicht nur durch Änderungen an Fahrzeugen selbst erreicht werden – auch digitale Lösungen wie Apps und Monitoring-Devices können dazu beitragen. 42,9 Prozent würden sich dafür interessieren, über eine App Zugriff auf Analysen zum eigenen Fahrverhalten und Tipps für eine umweltfreundlichere Fahrweise zu bekommen. 31,3 Prozent lehnen die Datenerfassung laut Faurecia noch ab.

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