Suchen

IAA 2017

Die IAA-Neuheiten von Alpina bis Volkswagen

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Mercedes-Benz

Ein besonderer Höhepunkt der IAA ist fraglos das Mercedes-Maybach Vision 6 Cabrio – ein fast sechs Meter langer Sonnenfänger für zwei Superreiche. Das verschwenderisch gezeichnete Luxusmobil soll mit seinem 750 PS starken Elektroantrieb Selbstfahrer begeistern. Alternativ bietet der Stromer einen elektronischen Chauffeur in Form einer Autopilot-Funktion. Ebenfalls Messepremiere feiert die neue X-Klasse. Das rund 37.000 Euro teure Pick-up-Modell mit viel Technik vom Nissan Navara soll vor allem in Schwellenländern um die Gunst der Kunden buhlen. Der über 5,30 Meter lange Allradriese ist robust, geländegängig und vielseitig einsetzbar.

Außerdem wird der Stuttgarter Autobauer mit dem EQA ein batterieelektrisches Kompaktfahrzeug als Studie vorstellen. Der Stromer dürfte zugleich Ausblick auf die neue A-Klasse geben, deren Neuauflage bereits für 2018 angekündigt wurde. Weitere IAA-Kandidaten sind das geliftete S-Klasse Coupé sowie die Serienversion des Brennstoffzellen-Modells GLC F-Cell, dessen Markteinführung die Stuttgarter im vergangenen Jahr für 2017 offiziell verkündeten. Außerdem zeigt Mercedes von der V-Klasse die limitierte Version „Designo hyazinthrot metallic“ sowie die optisch auf Sportlichkeit getrimmte Variante „Horizon Edition“.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 41 Bildern

Mini

Die BMW-Tochter stellt als Messepremiere die rein elektrisch angetriebenen Studie Electric Concept vor. Der Stromer soll Ausblick auf eine für 2019 geplante Serienversion geben. Über technische Daten des Antriebs und Größe der Batterie gibt es noch keine Angaben. Die 250 Kilometer Reichweite des 2008 in Kleinserie gebauten Mini e dürfte die Neuauflage allerdings überbieten.

Opel

Opel gehört mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die Rüsselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter länger. Diverse Charakterlinien verleihen dem Grandland X ein schickes und sportliches Erscheinungsbild. Unter anderem das Markenemblem im Kühlergrill und das LED-Doppelschwingen-Motiv in den Scheinwerfern sorgen für entsprechende Opel-Identität. Im Innenraum ist Platz für bis zu fünf Personen. Der normal 514 Liter große Kofferraum kann auf 1.652 Liter erweitert werden. Die Basisversion mit 96 kW/130 PS starkem Benziner ist ab 23.700 Euro bereits bestellbar. Außerdem stehen bei Opel noch die neuen Insignia-Varianten Country Tourer und GSi. Letzterer trägt einen 2,0-Liter-Turbomotor unter der Haube, der 191 kW/260 PS leistet. Ebenfalls sportlich kommt der neue Corsa S daher, der für mindestens 18.400 Euro einen immerhin 110 kW/150 PS starken Benziner bietet.

Darüber hinaus stellt Opel den Vivaro in den beiden Nobelvarianten Tourer und Combi+ vor. Während der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge präsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosphäre.

Porsche

In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher Änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorgängers. Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 250 kW/340 PS (plus 29 kW/40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 324 kW/440 PS (plus 15 kW/20 PS) und 550 Newtonmeter. Der Cayenne S schafft es in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Im Dezember ist bereits Marktstart für den mindestens 75.000 Euro teuren Fünf-Meter-Riesen. Deutlich teurer, nämlich 285.220 Euro, ist der ebenfalls anwesende 911 GT2 RS. Dank 515 kW/700 PS kann der Über-Elfer den Standardsprint nach 2,8 Sekunden abhaken und 340 km/h schnell werden.

Renault

Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet wird Renault den Mégane in der Sportversion RS nach Frankfurt schicken. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Darüber hinaus zeigen die Franzosen ihren in Südamerika bereits verfügbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version. Der Technik-Bruder des Nissan Navara soll bald schon in Deutschland an den Start gehen.

Seat

Die Spanier bauen ihre SUV-Palette weiter aus. Als Premiere stellt die VW-Tochter den unterhalb des Ateca angesiedelten Arona vor. Das City-SUV basiert auf der jüngst vorgestellten Neuauflage des Ibiza.

Skoda

Nach dem Kodiaq lässt Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange Fünftürer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zunächst in höherwertigen Ausstattungen geben. Später folgt die vermutlich rund 21.000 Euro teure Basisversion.

Smart

Für künftige Elektroautos hat Daimler die Submarke EQ ins Leben gerufen, unter der auch die Smart-Studie Vision EQ Fortwo firmiert. Dieser Zweisitzer fährt nicht nur rein elektrisch, sondern auch autonom und kann zudem mit seiner Umwelt kommunizieren. Der Stadtfloh soll vor allem in eine smartere Carsharing-Zukunft weisen. Statt nach freien Fahrzeugen zu suchen, kann man das Auto einfach per Knopfdruck zu sich herbestellen, da das Auto den Weg zum Kunden ganz von selbst finden kann.

Subaru

Die fünfte Generation des Subaru Impreza feiert auf der IAA in Frankfurt ihre Europapremiere. Auf den Markt kommen dürfte der kompakte Allrader jedoch erst 2018. Beim Antrieb setzen die Japaner weiter auf die Kombination von serienmäßiger Allradtechnik und Boxerbenziner. In den USA und Japan, wo das Modell bereits zu haben ist, gibt es Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum und bis zu 110 kW/150 PS Leistung. Preise sind noch nicht bekannt, das aktuelle Modell startet bei 18.600 Euro.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 41 Bildern

Suzuki

Suzuki wird seine im Frühjahr 2017 eingeführte sechste Swift-Generation in naher Zukunft wieder in einer Sport-Version anbieten. Optisch ist das Sport-Styling von eher dezenter Natur. Interessant dürfte die Frage nach dem Motor sein. Suzuki setzt mittlerweile auf Turboaggregate mit kleinem Hubraum. Vermutlich dürfte der Sport einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit mindestens 140 PS bekommen.

Toyota

Ebenfalls einen sportlichen Kleinwagen wird Toyota mit dem Yaris GRMN zeigen. 217 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment soll der Japaner aus seinem 1,8-Liter-Kompressormotor mobilisieren und dank der knapp über 1,1 Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden den Standardsprint absolvieren sowie 230 km/h schnell werden. Nur 400 Exemplare des mindestens 30.000 Euro teuren Flitzers sind geplant. Außerdem dürfte die nächste Generation des Land Cruisers auf der IAA debütieren.

TU München

Deutlich langsamer kommt in Frankfurt die TU München mit einem Elektro-Laster für afrikanische Märkte südlich der Sahara vorgefahren. Die aCar genannte Einfachkonstruktion ist modular aufgebaut, geländetauglich und lässt sich mit Solarstrom laden. Optisch ähnelt das aCar einem Golf-Cart mit Ladefläche.

VW

Bei VW wachsen nicht nur die Modelle, sondern auch die SUV-Palette. So feiert der völlig neue der T-Roc auf der IAA Weltpremiere. Der kompakte Hochbeiner auf Golf-Basis schließt die künftige Lücke zwischen einem Polo-SUV (ab 2018) und dem Tiguan. Damit ist der T-Roc das entsprechende Pendant zum Audi Q2, mit dem er auch technisch eng verwandt ist. Im November 2017 wird der kleine SUV in Deutschland für rund 20.000 Euro auf den Markt kommen.

Eine weitere wichtige IAA-Neuheit ist der VW Polo. Die nunmehr sechste Generation der Kleinwagenbaureihe bietet ein Raumangebot, das fast dem Niveau der Kompaktklasse entspricht. Vorläufig wird es vier Benziner mit Leistung mit 48 kW/55 PS bis 110 kW/150 PS sowie zwei Diesel mit 59 kW/80 PS und 70 kW/95 PS geben. Eine Novität ist der Erdgasmotor 1.0 TGI mit 66 kW/90 PS. Bereits serienmäßig bietet der Polo das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung. Premiere feiert wohl auch der Polo GTI.

Außerdem zeigen die Wolfsburger den modellgepflegten Golf Sportsvan. Der höherbauende Golf-Ableger erhält rundum LED-Lichter, ein moderneres Infotainmentsystem, mehrere neue Assistenzsysteme sowie neue TSI-Motoren, von denen zwei über Zylinderabschaltung verfügen. Zu erwarten ist zudem die nächste Version der E-Autostudienreihe, mit denen VW zeigt, was ab 2019 mit elektrischem Antrieb kommen soll.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44868948)