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Entwicklungsdienstleister Die Ideenfabrik stellt Insolvenzantrag

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Ideenfabrik GmbH hat am 16. Januar 2017 beim zuständigen Amtsgericht in Ludwigsburg wegen Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Das Gericht hat Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub von der Kanzlei Grub Brugger zum Insolvenzverwalter bestellt.

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Der Entwicklungsdienstleister „Die Ideenfabrik“ hat am 16. Januar 2017 einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt.
Der Entwicklungsdienstleister „Die Ideenfabrik“ hat am 16. Januar 2017 einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt.
(Bild: DIF)

Die Ideenfabrik GmbH (DIF), Engineering-Dienstleister für Verbrennungsmotoren und Antriebssysteme, hat am 16. Januar 2017 einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Philipp Grub von der Kanzlei Grub Brugger, verschafft sich derzeit einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Situation des angeschlagenen Unternehmens. Im Zuge einer Mitarbeiterversammlung wurden die insgesamt 15 Mitarbeiter von dem Geschäftsführer über die weiteren Schritte informiert.

Durch Verlust des Hauptauftraggebers in die Krise

„Wir sind uns über die ausgesprochen schwierige Situation bewusst, in die das Unternehmen ohne eigenes Verschulden hineingeraten ist“, sagt Klaus Bänsch, Geschäftsführer der DIF. Der abrupte und unvorhergesehene Verlust des Hauptkunden im Sommer, der durch seinen Gesellschafter angewiesen wurde, keine Aufträge mehr nach außen zu vergeben, hatte zu einem völligen Einbruch der Kapazitätsauslastung geführt. Der Umsatzeinbruch führte schnell in die Liquiditätskrise und in Folge dessen konnte der Insolvenzantrag nicht mehr vermieden werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es mit der DIF überhaupt weitergeht.

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