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Produktion

Digitalisierung: Steckverbinder-Produktion 4.0

| Autor/ Redakteur: Gerald Scheffels / Sven Prawitz

Der Zulieferer TE Connectivity hat seine Steckverbinderproduktion im Werk Wört digitalisiert. Sämtliche Stanzanlagen sammeln nun große Datenmengen zu jedem einzelnen Kontakt der dort gefertigten Steckverbindungselemente.

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Das TE-Connectivity-Werk in Wört (Baden-Württemberg).
Das TE-Connectivity-Werk in Wört (Baden-Württemberg).
(Bild: TE Connectivity)

Die Stanzanlagen des TE-Connectivity-Werkes in Wört, gut 100 km südlich von Würzburg, arbeiten mit bis zu 1.000 Hüben pro Minute. Sie erzeugen die einzelnen Kontakte für die Steckverbindersysteme, die das Unternehmen an die Automobilindustrie liefert. Dabei gilt das Firmenmotto „Every connection counts“ – auch wenn pro Tag (!) eine zweistellige Millionenanzahl an Kontakten produziert wird und neben einer dreistelligen Anzahl von Stanzanlagen unter anderem auch zahlreiche Montagelinien an der Produktion beteiligt sind. Denn in jedem Auto sorgen bis zu 6.000 Kontaktteile für Energie- und Signalfluss. Schon winzige Fehlerraten würden sich zu Ausfallquoten addieren, die für Autohersteller und -fahrer nicht akzeptabel sind.

Von der Stanzanlage zum Manufacturing Execution System (MES)

Die Anforderung, hohe Qualität in großen Serien zu produzieren, beherrscht TE Connectivity (TE) in Wört sehr gut – und hat im vergangenen Jahr ein Digitalisierungsprojekt aufgesetzt mit dem Ziel, noch besser zu werden.

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