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Zulieferer Dr. Schneider steigert Umsatz in 2014

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Umsatz des Automobilzulieferers Dr. Schneider stieg im Jahr 2014 weltweit um 12,5 Prozent auf über 434 Millionen Euro. Die Investitionen lagen in diesem Zeitraum bei gut 43 Millionen Euro.

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Der Vorsitzende der Dr. Schneider Unternehmensgruppe, Günter Murmann, mit den beiden Gesellschafterinnen Sylvia Schmidt und Annette Schneider und Geschäftsführer Wilhelm Wirth (von links).
Der Vorsitzende der Dr. Schneider Unternehmensgruppe, Günter Murmann, mit den beiden Gesellschafterinnen Sylvia Schmidt und Annette Schneider und Geschäftsführer Wilhelm Wirth (von links).
(Foto: Dr. Schneider )

Wie Geschäftsführer Wilhelm Wirth erklärt läge man mit dieser Steigerung im „guten Branchendurchschnitt“. Erfreulich sei außerdem, dass der Anteil des in Deutschland erwirtschafteten Umsatzes von 56 auf 60 Prozent gestiegen ist. Weitere 30 Prozent trage Europa zum Ergebnis der Gruppe bei.

Im Jahr 2015 investierte der Automobilzulieferer bislang rund 43 Millionen Euro in den Ausbau des Stammsitzes in Kronach-Neuses, in neue Technologien und in den Maschinenpark der Werke weltweit. Der Großteil der Investitionen entfällt mit gut 60 Prozent auf den Stammsitz des familiengeführten Unternehmens. Auf dem Werksgelände in Kronach-Neuses ensteht aktuell eine Betriebskantine und ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum mit einer Gesamtfläche von 3.240 Quadratmetern und Platz für rund 200 Ingenieure und Techniker. Zusätzlich integriert der Zulieferer ein neues IT Competence Center in das Gebäude der früheren Schule in Neuses. „Wir entwickeln unsere Produktionstechniken ständig weiter, gerade im Bereich der Oberflächenveredelung und natürlich beim Thema Leichtbau“, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung, Günter Murmann.

Positive Prognose für 2015

Das laufende Jahr sieht Dr. Schneider positiv: Das Unternehmen peilt beim Umsatz knapp die 500 Millionen Euro-Grenze an. „Das Jahr 2015 wird allerdings wieder ein außergewöhnliches Jahr werden. Schließlich haben wir in den vergangenen Jahren eine sehr große Anzahl an Projekten angestoßen und mit hohem Einsatz aller Mitarbeiter abgearbeitet“, erläutert Wilhelm Wirth. Wichtiger sei es für die Unternehmensgruppe ohnehin sich mittelfristig solide fortzuentwickeln. Wirth weiter: „Wir gehen davon aus, dass das Ergebnis und unsere Eigenkapitalquote bis 2019 stabil wachsen werden.“

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