Insassenüberwachung Den Fahrer im Blick

Von Sven Prawitz

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Fahrer und Insassen zu überwachen ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt verschiedene Ansätze, die Anforderungen technisch umzusetzen – ein Überblick.

Fahrerüberwachungssysteme sollen den Zustand des Fahrers erfassen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten.
Fahrerüberwachungssysteme sollen den Zustand des Fahrers erfassen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten.
(Bild: Eyesight)

Autofahrer und die weiteren Insassen werden zunehmend von unterschiedlichen Fahrzeugsystemen überwacht. Vor allem Verbraucherschutz-Organisationen und Regierungen haben mit Verweis auf die Sicherheit und „Vision Zero“ (künftig soll es keine tödlichen Unfälle im Straßenverkehr geben) die Maßnahmen vorangetrieben. In Europa sind maßgeblich Euro NCAP und die EU General Safety Regulation (GSR) aktiv geworden.

Seit zwanzig Jahren prüft Euro NCAP bei seinen Tests, ob das Fahrzeug erkennt, dass alle Insassen angeschnallt sind. Über die Jahre wurde die Technik auf weitere Situationen ausgeweidet. So fordert der Gesetzentwurf der GSR ab 2022 für alle neu typgeprüften Pkw und Lkw in der EU, dass der Fahrer vor Müdigkeit und Ablenkung gewarnt wird. 2024 soll dies bei allen Neuzulassungen geschehen. Im gleichen Jahr soll für neu typgeprüfte Fahrzeuge eine erweiterte Müdigkeits- und Ablenkungserkennung zum Einsatz kommen, die den Fahrer nicht nur warnt, sondern auch bei der Fahraufgabe assistiert.

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