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Automobilzulieferer E-Mobilität: Erster Auftrag für Newalu

Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Newalu konnte sich neue Millionenaufträge aus der Automobilindustrie sichern. Darunter ist auch der für den Automobilzulieferer erste Auftrag für die Elektromobilität.

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Der Newalu-Standort in Delbrück.
Der Newalu-Standort in Delbrück.
(Bild: Newalu)

Der Automobilzulieferer Newalu (ehemals Belte AG) konnte neue Millionenaufträge aus der Automobilindustrie ergattern. Darunter seien mit einem Automobilhersteller aus Vietnam ein neuer Kunde aus Fernost sowie der erste Auftrag für die Elektromobilität. Die Serien sollen in den Jahren 2019 und 2020 am Standort Delbrück anlaufen. Newalu will dafür in neue Maschinen und Anlagen investieren und zusätzliches Personal einstellen. In Delbrück beschäftigt das Unternehmen derzeit 70 Mitarbeiter.

E-Autos mit hohem Aluminiumanteil

Das Thema Elektromobilität sei bei Newalu in Form von Anfragen der OEMs seit längerem präsent. Analysen und Prototypen haben gezeigt, dass ein Elektromotor mit integrierter Steuerung und Kühlung ungefähr dasselbe Volumen und dieselbe Masse an Aluminium aufweist, wie ein moderner Motorblock. „Spannend sind vor allem Batteriewannen oder Batteriebehälter, denn sie stehen den Anforderungen an Festigkeit und Verformbarkeit von Karosserie-Strukturbauteilen in nichts nach“, sagt Martin Volpers, Geschäftsführer operatives Geschäft bei Newalu.

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Laut Newalu steigt der Verbrauch – je nach Fahrzeugtyp und Fahrzyklus – bei einem Elektrofahrzeug pro 100 Kilogramm Mehrgewicht um bis zu einer Kilowattstunde pro 100 Kilometer an. Deswegen sei Leichtbau mit Aluminium ein wichtiges Ziel in der Automobilindustrie. Der Zulieferer will durch die Wärmebehandlung die mechanischen Eigenschaften im Material positiv beeinflussen. Dadurch könnte beispielsweise bei einem Unfall, das Bauteil nicht brechen sondern sich verformen.

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