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Projekt eJIT

Elektro-Sattelschlepper bei VW und Porsche

| Autor/ Redakteur: Thomas Günnel / Thomas Günnel

Bis zu 40 Tonnen schwer, 85 km/h schnell – und vollelektrisch: Volkswagen und Porsche nutzen in ihren Werken in Zwickau und Leipzig ab sofort elektrisch angetriebene Sattelzugmaschinen. Nächstes Jahr sollen hochautomatisierte Fahrfunktionen folgen.

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und Porsche nutzen in ihren Werken in Zwickau und Leipzig ab sofort elektrisch angetriebene Sattelzugmaschinen.
und Porsche nutzen in ihren Werken in Zwickau und Leipzig ab sofort elektrisch angetriebene Sattelzugmaschinen.
( Bild: AMZ Automobilzulieferer Sachsen )

Das Werk Zwickau der Volkswagen Sachsen GmbH und das Porsche Werk Leipzig setzen als erste Automobilhersteller in Europa vollelektrische 40-Tonner mit automatisierten Fahrfunktionen ein. Das haben sie aber nicht alleine geschafft: Seit Anfang 2016 arbeiten die Projektpartner IAV, Porsche Leipzig, Schnellecke Logistics, Volkswagen Sachsen und das Netzwerk der Automobilzulieferer Sachsen im Projekt „eJIT“ gemeinsam daran, Lastkraftwagen zu elektrifizieren.

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Dafür baute IAV zwei 40-Tonnen-Sattelzugmaschinen auf und rüstete sie mit elektrischen Antrieben und Akkus mit 144 kWh Kapazität aus. Die E-Lkws fahren so maximal 85 km/h und schaffen 70 Kilometer. In Zwickau „tanken“ die Lkws während des zehnminütigen Stopps an der Verladerampe per DC-Schnellladung mit 150 kW Leistung. Im Porsche-Werk Leipzig laden die Akkus während planmäßiger Wartezeiten mehrfach pro Schicht – die Lkws lassen sich so in drei Schichten einsetzen.

Im kommenden Jahr soll das Fahrzeug für das Porsche-Werk hochautomatisiert fahren. Für das Zwickauer Fahrzeug ist ein automatisiertes Rangiersystem geplant, mit dem der Lkw an der Verladerampe andockt.

Das Projekt „eJIT“

Das Projekt eJIT ist auf drei Jahre angelegt. Es ist Teil des Technologieprogramms „Informations- und Kommunikationstechnik für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Der Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.. An der Präsentation der Fahrzeuge am 21. Juni nahmen Vertreter des Projektträgers, der beteiligten Unternehmen und des BMWi teil.

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