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Produktion

Elektronenstrahlschweißen: Von der E-Mobilität beflügelt

| Autor: Sven Prawitz

Das Elektronenstrahlschweißen steckt in der Autoindustrie in der Nische. Doch durch die Elektromobilität ergeben sich neue Anwendungsfelder – zudem hat sich die Prozesstechnik weiterentwickelt. »Automobil Industrie« hat mit dem Unternehmen Pro Beam über den aktuellen Stand gesprochen.

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Vorrichtung für die sogenannte Mehrbadschweißung von Kupfer-Hairpins.
Vorrichtung für die sogenannte Mehrbadschweißung von Kupfer-Hairpins.
(Bild: Pro Beam)

Elektronenstrahlprozesse sind schon lange etabliert – um Folien oder Brillengläser, egal ob aus Glas oder Polycarbonat, zu beschichten. Auch geschweißt wird mit dem Elektronenstrahl schon länger – vor allem im Bereich Powertrain. Dort ist es einer der Standardprozesse für die Getriebeherstellung. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das Verfahren allerdings kaum präsent. Das liegt auch daran, dass sich die Abläufe bis vor zehn Jahren kaum oder nur sehr schwierig automatisieren ließen.

Deswegen findet sich das Elektronenstrahlschweißen überwiegend in der Luft- und Raumfahrt. „Sowie in der Nische der Wissenschaft“, ergänzt Carsten Kremser, Chief Sales Officer bei Pro Beam. Der Name des mittelständischen Unternehmens ist Programm: Seit der Gründung im Jahr 1974 fördert die unweit des Starnberger Sees gelegene Firma Anwendungen mit dem Elektronenstrahl (engl. e-beam). Anfangs als Dienstleister, mittlerweile zusätzlich als Entwickler und Produzent von Anlagentechnik.

Über den Autor

 Sven Prawitz

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Technikjournalist