Zulieferer Elring Klinger schließt Werk in Nordbayern

Quelle: dpa

Der Automobilzulieferer will seine Fabrik in Langenzenn im Landkreis Fürth schließen. Arbeitnehmervertreter der 150 Beschäftigten sind empört.

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Elring Klinger schließt ein Werk für Komponenten für die Abgasanlage von Verbrennungsmotoren.
Elring Klinger schließt ein Werk für Komponenten für die Abgasanlage von Verbrennungsmotoren.
(Bild: Elring-Klinger)

Der Autozulieferer Elring Klinger schließt sein Werk in Langenzenn im Landkreis Fürth (Nordbayern). Rund 150 Beschäftigte produzieren dort bislang Hitzeschilde und Abschirmteile rund um den Abgasstrang von Verbrennerautos. Aber die Nachfrage sinkt, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch (18. Mai) sagte. Die Produktion werde nun schrittweise über die nächsten Jahre hinweg heruntergefahren.

Arbeitnehmervertreter wütend

Der Betriebsratsvorsitzende Markus Pemsel sagte, Enttäuschung und Wut der Beschäftigten seien groß: „Jahrelang haben wir Sonderschichten gefahren, haben unsere Wochenenden geopfert, um jetzt kalt abserviert zu werden.“ Der Verzicht auf tarifliche Leistungen sei ein Fehler gewesen.

Der Gewerkschaftssekretär der IG Metall Westmittelfranken, Jan Körper, sagte: „Der Betrieb ist mutwillig und gegen jede betriebswirtschaftliche Vernunft schlecht gerechnet worden, ein seriöses und belastbares Fortführungskonzept hat die Arbeitgeberseite abgelehnt.“ Die Verhandlungen über einen Sozialplan sollen am 3. Juni beginnen.

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