Handelsstreit EU-China EU-Deckel für Hybride könnte Chinas Autobauer stärken

Von Henrik Bork 9 min Lesedauer

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Nach Angaben von EU-Beamten sollen Importe von Plug-in-Hybriden aus China auf 350.000 Autos im Jahr begrenzt werden. Der Druck könnte Chinas Autobauer schneller zu Produzenten in Europa machen.

Xpeng verkündete Anfang Oktober die erfolgreiche Fertigungserprobung seines Modells G9L bei Magna in Graz. (Bild:  Xpeng)
Xpeng verkündete Anfang Oktober die erfolgreiche Fertigungserprobung seines Modells G9L bei Magna in Graz.
(Bild: Xpeng)

China hat in Verhandlungen in Peking zugestimmt, seine Hybrid-Exporte in die Europäische Union zu verringern, sagte EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič am Freitag (9. Oktober). Nach Angaben von EU-Beamten sollen künftig höchstens 350.000 Plug-in-Hybride pro Jahr aus China in die EU gelangen. Beide Seiten wenden damit vorerst eine Verschärfung ihres Handelskriegs ab. Die Einigung, die Šefčovič als Erfolg darstellt, könnte die chinesische Autoindustrie in Europa aber noch stärker machen als bisher.