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Entwicklungsdienstleitung hautnah Ferchau geht auf Tour

| Redakteur: Christian Otto

Dienstleister im Engineering-Bereich halten sich oft im Hintergrund. Doch die Faszination ihrer Arbeit zeigt sich meist bei den Produkten und Standorten der Kunden, für die Sie arbeiten. Mit der Expeditionstour ermöglicht Ferchau den Blick hinter die Kulissen. Eine der Veranstaltungen führte dabei zu Porsche nach Leipzig.

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Ferchau führte seine Expeditionsteilnehmer zu Porsche nach Leipzig. Dort wurde auch Offroad getestet.
Ferchau führte seine Expeditionsteilnehmer zu Porsche nach Leipzig. Dort wurde auch Offroad getestet.
(Foto: Andreas Tillmanns/ Ferchau)

Der Entwicklungsdienstleister (EDL) Ferchau hat eine gleichnamige Expeditionstour ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Mit Gänsehaut dabei sein ist alles!“ sollen auf insgesamt sieben Touren 280 Teilnehmer einen intensiven und persönlichen Einblick in die Details innovativer Technik erleben.

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Dabei wählt der Engineering-Spezialist bei den Expeditionen interessante Standorte, an denen das Unternehmen selbst aktiv arbeitet. Dazu zählen die Meyer-Werft in Bremen, die Zeppelin-Fertigung in Friedrichshafen oder aber Werke von OEMs wie Porsche. Die Teilnehmerzahl der sieben Touren ist jeweils auf 40 Personen begrenzt.

Die letzte Tour führte eine Gruppe von Studenten, Mitarbeitern von Kunden und Partnern des EDL sowie Pressevertretern ins Porsche-Werk nach Leipzig. Der Teilnahme ging eine individuelle Bewerbung über das Onlineportal von Ferchau voraus.

Von Taxifahrt bis Werksbesichtigung

Und das Programm der so genannten #fxtour3 hatte es in sich: Neben der Besichtigung des werkseigenen Kundenzentrums in Form eines Diamanten und der Porsche-Fertigung durften die Gäste Onroad und Offroad verschiedene Produkte der Marke Porsche testen. Abgerundet wurde dieser emotionale Teil des Besuchs durch ein „Taxifahrt“ in zwei Porsche 911 Turbo, die von rennerfahrenen Instruktoren gelenkt wurden.

Ferchau nutzt die Expeditionen nicht nur als Dank an seine Kunden sondern auch als Möglichkeit, die zusammen mit ihnen umgesetzten Projekte vor Ort zu begutachten. So ist der EDL auch am wichtigen sächsischen Standort des Sportwagenherstellers vertreten. Gleichzeitig bietet sich in diesem Rahmen auch die Chance, potenziellen zukünftigen Mitarbeitern und Partnern die ganze Breite des Engagements am konkreten Kunden zu verdeutlichen.

Cayenne, Macan und Panamera aus Leipzig

Deshalb folgte nach den Fahrerlebnissen und einer kurzen Führung durch die vor Ort ausgestellte historische Fahrzeugsammlung eine Besichtigung der Fertigung. Dabei wurde auch der Ausbau des Werkes thematisiert, in dem nun nicht mehr nur der Cayenne sondern auch die Macan- und in kürze auch die komplette Panamera-Fertigung abläuft. Allein für den Start des Macan nahm der OEM eine halbe Milliarde Euro in die Hand.

„Damit entwickelt sich das Werk Leipzig zu dem führenden Produktionsstandort von Porsche“, erklärte Werksleiter Siegfried Bülow schon bei der Begrüßung der Gruppe. Die Führung machte dann auch die Weitläufigkeit und Komplexität des Standortes deutlich, der auch zukünftig noch wachsen dürfte.

Porsche baut auch beim Personal aus

Dieses Wachstum wurde als positives Signal für die ganze Region gedeutet und zieht auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze nach sich. Das betrifft nicht nur den OEM selbst sondern auch jene Unternehmen die – wie Ferchau – den Hersteller mit ihrer Kompetenz unterstützen.

In diesem Zusammenhang betonte auch Guido Gomille, Vertriebsleiter Ost und Mitglied der Geschäftsleitung bei Ferchau, dass vor Ort noch Potenziale schlummern. Und er hoffte bei der Verabschiedung der Tourteilnehmer, „dass sie einen emotionalen Tag verbracht haben, der den Blick hinter die Kulissen zuließ.“ Der Applaus der Gäste dürfte diese Hoffnung positiv bestätigt haben.

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