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Im Interview Ferdinand Robert Schulhauser: Marktperspektiven für Interieur-Zulieferer

| Redakteur: Michael Ziegler

Ferdinand Robert Schulhauser, Partner der Unternehmensberatung Graf Lambsdorff & Compagnie, erklärt die Marktperspektiven für Zulieferer von Interieurkomponenten.

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Ferdinand Robert Schulhauser, Partner von Graf Lambsdorff & Compagnie.
Ferdinand Robert Schulhauser, Partner von Graf Lambsdorff & Compagnie.
(Foto: Graf Lambsdorff & Compagnie)

Ferdinand Robert Schulhauser – Partner von Graf Lambsdorff & Compagnie – ist ein ausgewiesener Automotive-Spezialist, der seit knapp zwei Jahrzehnten in der Automobilbranche tätig ist. Vor seinem Eintritt in die Partnerschaft von Graf Lambsdorff war er geschäftsführender Gesellschafter einer Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Strategie-, M&A-, Performance- und Restrukturierungsberatung. Darüber hinaus sammelte er langjährige operative und strategische Erfahrung bei der Daimler AG, zuletzt als Leiter Produkt und Strategie einer europäischen Tochtergesellschaft.

Die Nachfrage nach hochwertigen Interieurkomponenten steigt. Gilt dies für alle Märkte?

Die steigende Nachfrage nach hochwertigen Interieurkomponenten ist ein in globaler Hinsicht gültiger Trend und wird von allen bedeutenden regionalen Automotive-Märkten getragen. Regionale Unterschiede sind vor allem in Bezug auf die Wachstumsdynamiken und die zugrundeliegenden Wachstumstreiber auszumachen. Während die steigende Nachfrage in den entwickelten Märkten der Triade-Regionen insbesondere auf einen grundlegenden Funktionswandel der Interieurausstattung im Gesamtkontext eines Fahrzeuges zurückzuführen ist, werden in den vor allem asiatischen Schwellenländern die sich verändernden Marktstrukturen die maßgeblichen Einflussgrößen darstellen.