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Engineering FEV: Neues Prüfzentrum für Hochvoltbatterien in Sachsen-Anhalt

| Autor: Jens Scheiner

FEV eröffnet in der zweiten Jahreshälfte ein neues Entwicklungs- und Testzentrum für Hochvoltbatterien. Es soll das größte unabhängige Batterieprüffeld der Welt werden.

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Das neue FEV Entwicklungs- und Testzentrum für Energiespeicher bietet Testmöglichkeiten für Batterien und deren Komponenten.
Das neue FEV Entwicklungs- und Testzentrum für Energiespeicher bietet Testmöglichkeiten für Batterien und deren Komponenten.
(Bild: FEV)

Der Entwicklungsdienstleister FEV schließt voraussichtlich im 3. Quartal 2020 die Inbetriebnahme seines Entwicklungs- und Testzentrums für Hochvoltbatterien am Standort Sandersdorf-Brehna ab. Der 12.000 Quadratmeter große Komplex beinhaltet Einrichtungen zur elektrischen Prüfung von Modulen und kompletten Hochvoltbatterien für Pkw und Nfz. Das neue Entwicklungszentrum ergänze das Dauerlaufprüfzentrum, das nur neun Kilometer vom neuen Standort entfernt ist.

54 Klimakammern für Umwelttests

Dies umfasst ein Prüfkammervolumen von circa 600 m3, verteilt auf 54 Klimakammern mit einer elektrischen Leistung von 30.000 kW. Das neue Entwicklungszentrum verfügt eigenen Angaben zufolge über das bislang größte, unabhängige Batterieprüffeld der Welt. Anlagen für die Absicherung sämtlicher Umwelt- und Mechaniktests, sowie vier Bunker und eine Brandhalle für Missbrauchstests sowie eine angegliederte Zerlege- und Befundungswerkstatt runden das Spektrum inhaltlich ab. Das Land Sachsen-Anhalt fördert den Bau des neuen Testzentrums mit über sechs Millionen Euro.

Marktübersicht

19. Mai 2020

Engineering-Dienstleister 2020

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Mit unserem Sonderheft „Engineering-Dienstleister 2020“ haben wir unsere aktuelle Marktübersicht veröffentlicht.
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Damit werden alle gängigen Testmethoden für Batterien abgedeckt.

Stefan Pischinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der FEV Group

Die für die Tests der Komponenten benötigte Energie wird laut FEV fast vollständig durch regenerativ erzeugten Energie bereitgestellt. Maßgeblich dafür sei eine mit Photovoltaikpanelen vollständig besetzte Dachfläche von 12.000 m2 mit einer Leistungskapazität von über 900 kWp (kWp, Kilowatt peak, die von Solarmodulen abgegebene elektrische Leistung bei Testbedingungen).

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE