Kraftstoffe

Fiat setzt auf Alternativkraftstoff mit Methanol-Beimischung

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Svenja Gelowicz

Fiat arbeitet an einem neuartigen Kraftstoff, um CO2-Emissionen zu senken.
Fiat arbeitet an einem neuartigen Kraftstoff, um CO2-Emissionen zu senken. (Bild: Fiat FCA)

Bei der Elektromobilität hängt Fiat hinterher. Statt mit Strom wollen die Italiener daher mit einem alternativen Sprit ihre CO2-Emissionen senken. Das Ergebnis ist allerdings sehr überschaubar.

Mit einem stark alkoholhaltigen Kraftstoff wollen Fiat Chrysler (FCA) und der Mineralölkonzern ENI künftig den CO2-Ausstoß von Pkws senken. Der A20 genannte Ottokraftstoff enthält neben den üblichen fünf Prozent Ethanol auch 15 Prozent Methanol und soll bei der Verbrennung rund drei Prozent weniger Kohlenstoffdioxid (nach WLTP) verursachen als konventionelles Super E5. Das dürfte jedoch nicht ausreichen, um die CO2-Emissionen der FCA-Flotte signifikant zu senken.

Der neuartige Sprit-Mix soll von fast allen nach 2001 gebauten Benzinmotoren verwendet werden können. In Italien betrifft das rund zwölf Millionen Fahrzeuge. Erste Tests auf öffentlichen Straßen verliefen den beiden Unternehmen zufolge erfolgreich, nun soll die Rezeptur weiter verbessert werden. Ziel ist unter anderem, den Anteil der Bestandteile aus regenerativen Quellen zu erhöhen. Wann A20 im großen Stil auf den Markt kommt, sagen FCA und ENI nicht.

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Der Kraftstoff A20

A20 ist eine Mischung aus normalem Super E5 mit fünfprozentigem Ethanolanteil und M15, einem Alternativ-Kraftstoff mit 15 Prozent des chemisch verwandten Methanols. Letzterer ist in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder als Mineralöl-Sprit-Ersatz diskutiert worden, konnte sich bislang aber nicht durchsetzen.

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