Bilanz Forvia Hella verdient 2023 weniger

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Bereits im Februar hatte Forvia Hella ein Sparprogramm angekündigt. Die Kosten sollen bis Ende 2025 um 150 Millionen Euro sinken. Jetzt kommunizierte das Unternehmen die Bilanzzahlen.

Der Hella-Hauptsitz in Lippstadt.(Bild:  Hella)
Der Hella-Hauptsitz in Lippstadt.
(Bild: Hella)

Der Licht- und Elektronik-Zulieferer Hella hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht und zahlt weniger Dividende. Der Nettogewinn lag bei 266 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen am Freitag (15. März) in Lippstadt mit. Im Rumpfgeschäftsjahr 2022 hatte Hella in sieben Monaten – bis Ende Dezember – 352 Millionen Euro verdient. Dabei hatten die Westfalen allerdings stark von einem Anteilsverkauf profitiert.

Der konzernweite Umsatz hatte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um 12,7 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro erhöht. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten verbesserte sich der berichtete Umsatz um 10,3 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. Im Kalenderjahr 2022 waren es 7,2 Milliarden Euro.

Die Business Group Licht hat den Umsatz um 13,0 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro verbessert (Kalenderjahr 2022: 3,4 Milliarden Euro). In der Business Group Elektronik erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,9 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, 2022 lag er bei 3,1 Milliarden Euro. Die Business Group Lifecycle Solutions schließlich erzielte ein Umsatzplus von 7,9 Prozent und einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro gegenüber 1,0 Milliarden Euro im Jahr 2022. „Wir haben im Geschäftsjahr 2023 zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte einen Umsatz von acht Milliarden Euro erzielt und zugleich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich gesteigert. Unsere Jahresziele haben wir somit alle erreicht“, sagte Bernard Schäferbarthold, Vorsitzender der Geschäftsführung von Forvia Hella.

Leichte Verbesserungen für 2024 erwartet

Dieses Jahr rechnet der Zulieferer mit leichten Verbesserungen bei Umsatz und Ergebnis, will aber insbesondere in Europa wegen geringer Profitabilität den Rotstift ansetzen. Die Dividende für 2023 soll sich auf 0,71 Euro je Aktie belaufen. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2022 hatte es insgesamt 2,88 Euro gegeben, allerdings beinhaltete die Auszahlung auch eine Sonderdividende von 2,61 Euro für den Ausstieg aus einem Gemeinschaftsunternehmen.

Hella gehört seit Anfang 2022 zu Forvia, ehemals Faurecia. Faurecia hält fast 82 Prozent der Anteile des zuletzt mit circa neun Milliarden Euro bewerteten Unternehmens. Der vom US-Milliardär Paul Singer kontrollierte Hedgefonds Elliott hält knapp zehn Prozent der Anteile direkt; über Finanzinstrumente hat er Zugriff auf weitere gut sechs Prozent.

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