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Werkstoffe Gehäuse für pneumatische Lkw-Niveauregulierung

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in Illertissen erstellte ein Produktionskonzept für ein Gehäuse, in dem eine pneumatische Steuerung untergebracht ist.

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Das Grundgehäuse wird aus einem „Schuss“ gegossen und ist wesentlich leichter als seine Vorgänger.
Das Grundgehäuse wird aus einem „Schuss“ gegossen und ist wesentlich leichter als seine Vorgänger.
(Foto: Weiss)

Viele Spediteure ordern ihre Lkws mit einer elektropneumatischen Niveauregulierung, die eine genaue Höhenanpassung des Laderaumbodens an die Rampe erlaubt. Ein derartiges System spart laut Unternehmen Kosten, weil bei Leerfahrten die dritte Achse angehoben werden kann. So soll der Reifenverschleiß minimiert werden.

Wie der Spritzguss-Spezialist mitteilte, ist das Gehäuse komplex geformt und muss Druckluft mit bis zu 11 bar Druck speichern, was eine vollständige Druckdichtigkeit erfordert. Damit die Dichtringe der Ventile, die in das Gehäuse integriert werden, verschleißfrei gleiten und zuverlässig abdichten können, müssen die Oberflächen extrem glatt und hochpräzise sein.

Leichtbau aus einem Guss

Das Grundgehäuse wird deshalb in einem „Schuss“ und ohne Nacharbeiten gegossen und an neun Stellen werden durch automatisierte Ultraschall- Schweißvorgänge Anbaukomponenten angebracht. Anschließend unterzieht das Unternehmen jedes Teil einer Dichtigkeitsprüfung. Die Fertigungskosten seien nach eigenen Angaben, durch die optimierte Formgebung des Gehäuses und die Automatisierung des Fertigungsprozesses, im Vergleich zum vorherigen Gehäuse geringer. Da das neue Bauteil wesentlich leichter sei, könne so auch der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.

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