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Wirtschaft

Honda schließt britisches Autowerk

| Autor/ Redakteur: Andreas Wehner / Maximiliane Reichhardt

Der japanische Autobauer Honda will sein Werk im englischen Swindon 2021 dicht machen und sich auf Produktionsstätten mit einem höheren Produktionsvolumen konzentrieren. Auch für das Werk in der Türkei haben die Japaner Veränderungen angekündigt.

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Honda wolle sein Werk in Swindon unter anderem wegen des drohenden harten Brexits schließen.
Honda wolle sein Werk in Swindon unter anderem wegen des drohenden harten Brexits schließen.
(Foto: Honda)

Honda schließt sein Werk im englischen Swindon im Jahr 2021. Dann sei der Produktionszyklus des dort gebauten Honda Civic zu Ende, wie der japanische Autobauer mitteilte. Der Schritt sei Teil einer weltweiten Restrukturierung der Produktionsstätten, heißt es in der Mitteilung. Der Autobauer will sich „auf Aktivitäten an Standorten fokussieren, die hohes Produktionsvolumen versprechen“.

Auswirkungen auch für das türkische Werk

Honda beschäftigt rund 3.500 Menschen in Swindon. Gespräche mit den Mitarbeitern sollen noch heute aufgenommen werden. Der Autobauer kündigte zudem Auswirkungen auf sein türkisches Werk an, wo ebenfalls der Civic gebaut wird. Die Produktion des Modells werde auch dort eingestellt, allerdings solle der Standort „seine Geschäftstätigkeit fortführen“, teilte Honda mit.

Drohender harter Brexit sei ein Grund für die Pläne

Bereits gestern hatten die britischen Fernsehsender „Sky News“ und „BBC“ sowie die Nachrichtenagentur „Reuters“ über die geplante Werksschließung in Großbritannien berichtet. Der drohende harte Brexit sei einer von mehreren Gründen für die Pläne, hieß es in den Berichten. 90 Prozent der jährlich 150.000 Autos, die in Swindon produziert werden, gehen in den Export – vor allem aufs europäische Festland, aber auch in die USA.

Das Werk in Swindon ist Hondas einzige Produktionsstätte in der EU. Die Japaner bauen dort seit 1989 Motoren und seit 1992 Autos. Der Civic läuft dort seit 24 Jahren vom Band.

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Über den Autor

Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«