Verbindungstechnik Kamax übernimmt die Robert-Schröder-Gruppe

Redakteur: Tanja Schmitt

Jetzt ist es amtlich: Die Kamax-Gruppe übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an der Robert-Schröder-Gruppe, einem Hersteller von Präzisionsteilen.

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Kamax hat die Robert-Schröder-Gruppe übernommen. Im Bild: Mario Braun, Vice President Business Development bei Kamax, beim Leichtbau-Gipfel in Würzburg.
Kamax hat die Robert-Schröder-Gruppe übernommen. Im Bild: Mario Braun, Vice President Business Development bei Kamax, beim Leichtbau-Gipfel in Würzburg.
(Bild: Stefan Bausewein)

Die Kamax-Gruppe hat nach der fusionskontrollrechtlichen Freigabe eine 85-prozentige Mehrheitsbeteiligung an der Robert-Schröder-Unternehmensgruppe übernommen. Mit der Kooperation ergänzt das Verbindungstechnik-Unternehmen sein Produktportfolio in neuen Bereichen und Anwendungen, insbesondere bei E-Bikes und E-Drives.

Robert Schröder ist ein Hersteller von Präzisionsteilen auch für die Automobilindustrie und spezialisiert auf die Weiterverarbeitung von Kaltformteilen durch Drehen, Fräsen, Schleifen, Verzahnen und Montage. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, uns gemeinsam mit dem neuen Partner weiterzuentwickeln. Davon profitieren auch unsere Mitarbeiter, etwa durch den Aufbau der Produktion für neue Umformteile am Standort in Homberg“, sagt Jörg Steins, CEO der Kamax-Gruppe. Das Unternehmen ist Zulieferer für hochfeste Verbindungselemente unter anderem für die Mobilitätsindustrie. Für Robert Schröder bedeute die Mehrheitsbeteiligung eine langfristige Perspektive durch die Zugehörigkeit zu einer weltweit aufgestellten Unternehmensgruppe; die rechtliche Struktur werde beibehalten.

Über Kamax und Robert Schröder

Die Robert-Schröder-Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2019 etwa 300 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von circa 45 Millionen Euro. Die Kamax-Gruppe wiederum beschäftigt weltweit an 13 Standorten 3.350 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz erreichte im Jahr 2019 rund 774 Millionen Euro.

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