Digitaler Zwilling KI in der Konstruktion: Mehr Transparenz, weniger Nacharbeit

Autor: Claus-Peter Köth

Das Start-up Spread ist erst wenige Monate alt und zählt bereits das „Who is who“ der deutschen Automobilindustrie zu den Kunden. Großes Potenzial bietet die Software im Kabelstrang – insbesondere bei der Fehlersuche während des Hochlaufs neuer Modelle.

Spread ist in der Autobranche angekommen: Mit seiner Software befähigt das Start-up produzierende Unternehmen dazu, komplexe physische Produkte einfacher zu entwickeln und herzustellen.
Spread ist in der Autobranche angekommen: Mit seiner Software befähigt das Start-up produzierende Unternehmen dazu, komplexe physische Produkte einfacher zu entwickeln und herzustellen.
(Bild: Spread GmbH)

Das Start-up Spread ist in der Autobranche angekommen. Nur wenige Monate nach der Gründung zählen die Berliner schon Mercedes-Benz und Volkswagen zu ihren Kunden. Diese sind offensichtlich genauso überzeugt von der Leistungsfähigkeit der Spread-Software wie Till Reuter: Der Ex-Kuka-Chef beteiligte sich Ende April dieses Jahres als Angel-Investor an dem jungen Unternehmen.

Mit seiner Software, die mechanische Grundsätze versteht, befähigt das Start-up produzierende Unternehmen dazu, komplexe physische Produkte einfacher zu entwickeln und herzustellen. Dazu nutzen die Berliner Konstruktions-, Planungs- und Produktionsdaten, etwa CAD- und PLM-Daten. Mit ihnen erstellen sie ein Wissensmodell, das als intelligenter digitaler Zwilling fungiert. Sie ermöglichen somit ein neues Produktverständnis, heruntergebrochen auf jede einzelne Komponente.

Über den Autor

 Claus-Peter Köth

Claus-Peter Köth

Chefredakteur Automobil Industrie