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Zulieferer Kirchhoff übernimmt Van-Rob

| Redakteur: Jens Scheiner

Kirchhoff Automotive hat zum 1. Dezember die restlichen Anteile des kanadischen Unternehmens Van-Rob übernommen. Damit schließt der Automobilzulieferer die im Jahr 2011 begonnene Eingliederung ab.

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Die Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe (v.l.): Dr. Johannes F. Kirchhoff, Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff, J. Wolfgang Kirchhoff und Arndt G. Kirchhoff.
Die Gesellschafter der Kirchhoff Gruppe (v.l.): Dr. Johannes F. Kirchhoff, Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff, J. Wolfgang Kirchhoff und Arndt G. Kirchhoff.
(Bild: Kirchhoff)

Der Automobilzulieferer Kirchhoff hat zum 1. Dezember nun auch die restlichen Anteile des kanadischen Unternehmens Van-Rob Inc. vom Firmengründer und Mitgesellschafter Peter van Schaik übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Aurora nahe Toronto verfügte im Jahr 2011 bei der Übernahme der Mehrheitsanteile durch Kirchhoff Automotive im NAFTA-Raum (Kanada, USA, Mexiko) über zehn Fertigungsstätten und beschäftigte rund 3.000 Mitarbeiter. Mit dem Automobilzulieferer aus Südwestfalen kooperierte Van-Rob schon zuvor – im Jahr 1999 entstand ein Joint Venture im mexikanischen Querétaro.

Der Automobilzulieferer Kirchhoff Automotive gehört zur Kirchhoff-Gruppe, zu der neben dem Geschäftsbereich Automobil noch die Geschäftsbereiche Witte Werkzeuge, Kirchhoff Mobility und Kirchhoff Ecotec, mit den Marken Faun, Zoeller und Hidromak, gehören. Für 2016 erwartet die Unternehmensgruppe ein Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro bei einer Belegschaft von 11.500 Mitarbeitern. Die Kirchhoff-Gruppe befindet sich seit vier Generationen im Besitz der Unternehmerfamilie Kirchhoff, deren Mitgliedern sie auch operativ führen.

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