Konnektivität

Konsortium für V2X-Feldversuche bekanntgegeben

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Automobil-, Telekommunikations- und ITS-Unternehmen kündigen erste Cellular-V2X-Feldversuche in Japan an.
Automobil-, Telekommunikations- und ITS-Unternehmen kündigen erste Cellular-V2X-Feldversuche in Japan an. (Bild: Continental)

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Sechs Unternehmen aus der Automobil-, Telekommunikations- und ITS-Branche planen gemeinsame Cellular V2X-Feldversuche. Die Versuche befinden sich in der Vorbereitungsphase und sollen 2018 starten. Serienreife Fahrzeuge könnten 2020 folgen.

Continental, Ericsson, Nissan, NTT Docomo, Oki und Qualcomm Technologies planen für das Jahr 2018 gemeinsame Feldversuche für die Fahrzeugvernetzung per Mobilfunk in Japan. Wie die Unternehmen mitteilten, ist das Ziel der Zusammenarbeit die Eignung eines Cellular Vehicle-to-Everything-Systems (C-V2X) zu testen und seine Vorteile zu demonstrieren, darunter eine verbesserte Reichweite, verkürzte Latenzen und direkte Kommunikation im 5-GHz-Band. Hierbei soll LTE-Advanced (LTE-A) als Grundlage dienen. Mithilfe von C-V2X sollen Fahrzeuge über größere Distanzen sehen, hören und kommunizieren können – sogar an nicht einsehbaren Kreuzungen.

Serienreif bis 2020?

Die Aufgabenteilung der Kooperation ist klar definiert; Qualcomms Vice President Nakul Duggal spricht bereits von ersten serienreifen Fahrzeugen ab 2020: Continental wird Qualcomms C-V2X-Referenzdesign einsetzen, um vernetzte Fahrzeugsysteme zu entwickeln und in Nissan-Fahrzeuge zu integrieren. Nissan plant spezielle V2X-Tests der Fahrzeuge; Oki will auf Basis von Qualcomms Chipsatz 9150 C-V2X die erforderliche Infrastruktur auf dem Versuchsgelände beisteuern und Anwendungen zur Fahrzeugkommunikation mit der Infrastruktur demonstrieren. Der Netzwerkzulieferer Ericsson will sich bei Beratungen über die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und dem Mobilfunknetz (Vehicle-to-Network) beteiligen. NTT Docomo stellt dazu ein LTE-A-Netzwerk bereit.

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