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Kuka verkauft IIoT-Tochter Connyun an Körber

| Redakteur: Sven Prawitz

Kuka verkauft sein Tochterunternehmen Connyun an Körber. Dort wird das Karlsruher Start-up Teil des Geschäftsfelds Körber Digital. Der Standort in Karlsruhe soll erhalten bleiben.

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Kuka verkauft seine IIoT-Tochter Connyun. Im Bild der „I4_Station Optimizer“ des Unternehmens.
Kuka verkauft seine IIoT-Tochter Connyun. Im Bild der „I4_Station Optimizer“ des Unternehmens.
(Bild: Connyun)

Kuka verkauft Connyun an die Körber AG, wo das Start-up Teil des Geschäftsbereichs Körber Digital werden soll. Die Transaktion wurde mit Wirkung zum 29. Juni 2018 abgeschlossen. Mit der Übernahme von Connyun will der Technologiekonzern Körber seine digitale Kompetenz deutlich stärken, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Derzeit beschäftigt Connyun 30 Mitarbeiter, hauptsächlich Software-Architekten, IoT-Ingenieure und Data Scientists. Sie alle sollen in den Geschäftsbereich Körber Digital überführt werden, behalten aber laut Unternehmensangabe ihre Arbeitsplätze in Karlsruhe. Körber Digital mit Sitz in Berlin soll von einem zweiköpfigen Managementteam geleitet werden: Stefano Di Santo, der weiterhin CEO bleiben wird, und Stefan Kusterer, bisher Chief Technology Officer (CTO) der Connyun GmbH – er wurde zum 1. Juli 2018 CTO von Körber Digital.

Über Connyun

Das Start-up Connyun wurde 2016 als Tochtergesellschaft von Kuka gegründet und ist Anbieter einer „Platform as a Service“ (PaaS). Das Unternehmen will bei der industriellen Digitalisierung durch die Kombination von Produktions-Know-how und IIoT-Know-how helfen und kreiert hierfür Softwareanwendungen. Connyun konzentriert sich auf die Bereiche IIoT Cloud Software, Connectivity, Big Data Technology und Data Science sowie Industry 4.0 Consulting.

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