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Interieur Lectra und Gruppo Mastrotto kooperieren

Redakteur: Jens Scheiner

Lectra und die italienische Gruppo Mastrotto arbeiten künftig zusammen. Die europäische Gerberei wird gemeinsam mit Lectra ihren Lederzuschnitt digitalisieren.

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Die italiensische Gruppo Mastrotto ist eine der führenden Gerbereien in Europa.
Die italiensische Gruppo Mastrotto ist eine der führenden Gerbereien in Europa.
(Bild: Gruppo Mastrotto)

Die fortschreitenden Individualisierungswünsche der Autokäufer führen zu immer mehr Produktvarianten und schnelleren Produktwechseln – und damit zu einer höheren Komplexität in der Wertschöpfungskette. Um mehr Flexibilität bei Ledersitzen und -innenausstattungen zu gewinnen, setzt Gruppo Mastrotto auf Digitalisierung mit Lectras Fachwissen im Bereich Automobilleder und der Lederzuschnitt-Lösung „Versalis“.

Der digitale Zuschnittraum ermöglicht es, Häute unterbrechungsfrei zu schneiden, die Kapazität zu erhöhen und dabei Kosten zu sparen. Vor allem gegenüber Stanzpressen ist der Ausschuss deutlich geringer und die Umrüstungskosten entfallen. Zusätzlich erhöht „Versalis“ nach eigenen Angaben die Flexibilität, Schaumstoffmodelle sind nicht mehr nötig und der Entwicklungsprozess kann um acht bis zwölf Wochen verkürzt werden.

Über Gruppo Mastrotto

Das 1958 gegründete Familienunternehmen Gruppo Mastrotto beschäftigt weltweit mehr als 2.200 Mitarbeiter. Von 20 Produktions- und Logistikstandorten in Italien sowie Anlagen in der Nähe ihrer OEM-Kunden in Brasilien, Tunesien und Indonesien liefert das Unternehmen jährlich 21 Millionen Quadratmeter Leder an seine Kunden. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen über 460 Millionen Euro Jahresumsatz.

Über Lectra

Lectra ist einer der weltweit führenden Anbieter für integrierte Lösungen speziell ausgerichtet auf die Stoff-, Leder-, Textil- und Verbundwerkstoffindustrie. Dabei agiert Lectra auf zahlreichen Märkten wie dem Modesektor, der Automobilbranche, der Polstermöbelbranche sowie in diversen weiteren Marktsegmenten. Mit Hilfe industriespezifischer Soft- und Hardwarelösungen können die Kunden die gesamte automatisieren und optimieren. Das Unternehmen bedient mit über 1.500 Mitarbeitern Kunden in mehr als 100 Ländern und erzielte 2015 einen Umsatz in Höhe von 237,9 Millionen Euro.

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