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Elektronik

LED-Matrixlicht „IQ.Light“: Nicht nur hell

| Autor/ Redakteur: Jürgen Goroncy / Svenja Gelowicz

Das optionale „IQ.Light“ im neuen Touareg ist nach eigenen Angaben das beste Lichtsystem, das Volkswagen gegenwärtig anbietet. Doch die Entwicklung schreitet weiter voran: Ein Einblick in das Lichtkompetenzzentrum in Wolfsburg.

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Die Lichtjalousie auf der Heckscheibe kann als dritte Bremsleuchte dienen. Je stärker der Fahrer bremst, desto weiter breitet sich das rote Licht von unten nach oben aus.
Die Lichtjalousie auf der Heckscheibe kann als dritte Bremsleuchte dienen. Je stärker der Fahrer bremst, desto weiter breitet sich das rote Licht von unten nach oben aus.
(Bild: Volkswagen)

Um die Entwicklung neuer Scheinwerfersysteme zu beschleunigen, hat Volkswagen ein Lichtkompetenzzentrum mit einem 100 Meter langen und 15 Meter breiten Lichttunnel gebaut. Hier untersuchen unter reproduzierbaren Bedingungen die Ingenieure und Designer neue Entwicklungen und sparen so auch viele Nachtfahrten zur Lichtbeurteilung ein. Beim LED-Matrixlicht „IQ.Light“ im Touareg sorgen 48 einzeln aktivierbare LEDs für das Abblendlicht, die Platine des Fernlichts umfasst 27 Leuchtdioden. Mit weiteren Funktionen wie Tagfahr-, Abbiegelicht und Blinker werden pro Scheinwerfer 128 LEDs eingesetzt.

Mit der Datenfusion von Frontkamera, Navigationssystem, Lenkeinschlag sowie der Fahrgeschwindigkeit aktiviert das Steuergerät die jeweiligen LEDs, um unterschiedliche Lichtfunktionen zu generieren. Der Fahrer schaltet das Dauerfernlicht an, den Rest für optimale Sicht und Sicherheit übernimmt das System. Interessant ist ein Vergleich zwischen den Xenonscheinwerfern des Vorgängers und dem LED-System im aktuellen Touareg: Die Reichweite mit Fernlicht ist mit LEDs 100 Meter größer.