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Leichtbau in Eisen

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Innovativ und energieeffizient

Die neue AMR-Fertigungslinie beinhaltet eine Formanlage (Formen, Kerneinlegen, Roboter-Gießen, Roboter-Auspacken), einen Power&Free-Förderer (Transport und Kühlung) und eine Fertigkontrolle (Strahlen, Roboter-Spreizen, Sichtkontrolle). Highlights sind das neue Formverfahren „Aeration“ mit fluidisiertem Sandeinfüllen, kombiniertem Pressen und säulengeführtem Formtrennen sowie der hohe Automatisierungsgrad. Alles in allem übernehmen mehr als 20 Roboter das Kerneinlegen, Gießen, Auspacken, Reinigen und Gusstrennen.

„Auch in Sachen Energieeffizienz setzt die neue Fertigung Maßstäbe“, erläuterte Andreas Güll, Geschäftsführer der Georg Fischer GmbH Mettmann: Durch einen installierten Rotationswärmetauscher wird die Abluftwärme für die Hallenbeheizung genutzt, moderne Elektromotoren und Teilabschaltungen senken den Energieverbrauch. Insgesamt rechnet Güll mit Energie-Einsparungen von 41 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen. Des Weiteren habe man in ergonomische Arbeitsplätze und umweltschonende Maßnahmen investiert. Den Gesamtaufwand in Sachen Nachhaltigkeit bezifferte Güll auf 2,2 Millionen Euro, beachtliche sechs Prozent der Investitionssumme.

Volle Auslastung ab dem Jahr 2013

Nach dem ersten Abguss Anfang August befindet sich die AMR-Fertigungslinie aktuell in der Hochlaufphase mit Schwenklager für Kia, Toyota Aygo, Citroen C1, Peugeot 101 sowie VW Polo und Audi A1, Radträger für die VW PQ35-Plattform sowie den Radträgern und Schwenklagern (Bionik 1) der VW MQB-Plattform (Golf VII und Audi A3). Die zweite Schicht soll im Dezember die Produktion aufnehmen. Der Drei-Schicht-Betrieb – 15 Schichten die Woche – ist ab März kommenden Jahres geplant. Die Auftragslage ist sehr gut. „Ich rechne 2013 mit einer 100-prozentigen Auslastung der neuen Anlage“, freut sich Andreas Güll.

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