Quartalszahlen Leoni schreibt wieder schwarze Zahlen

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Die Zitterpartie hat vorerst ein Ende: Leoni ist zurück in den schwarzen Zahlen. Das erste Quartal lief überraschend gut – Anlass genug, um zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

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Der Leoni-Standort Nis in Serbien.
Der Leoni-Standort Nis in Serbien.
(Bild: Leoni)

Nachdem sich das operative Tagesgeschäft deutlich verbesserte, ist der angeschlagene Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni im ersten Quartal unter dem Strich in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Überschuss lag bei 28 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein deutlicher Fehlbetrag von minus 67 Millionen Euro angefallen war, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Mittwoch (12. Mai) in Nürnberg bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte.

Bei den seit langer Zeit in der Krise steckenden Franken machten sich zum Jahresstart positive Effekte des laufenden Spar- und Umbauprogramms bemerkbar.

Leoni geht von einem gutem Jahr aus

Wie bereits bekannt, war Leoni nach guten Geschäften im ersten Quartal sowie der anhaltenden Erholung im Automobil- und Industrieumfeld Anfang Mai optimistischer für das laufende Jahr geworden. So rechnet der Zulieferer für 2021 mit einem deutlichen Anstieg des Konzernumsatzes im Vergleich zum Vorjahr.

Beim um Sondereffekte und Umbaukosten bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) erwartet Leoni eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr und rechnet jetzt damit, mindestens die Gewinnschwelle zu erreichen. Zum Jahresstart konnte der Zulieferer den Umsatz um rund ein Fünftel auf 1,35 Milliarden Euro steigern.

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