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Engineering-Dienstleister M Plan legt Grundstein für Akustikzentrum

| Redakteur: Christian Otto

Damit reagiert der Entwicklungsdienstleister auf die steigenden Anforderungen und Kapazitätsengpässe der OEMs im Bereich Noise, Vibration und Harshness. Ende 2016 soll das neue Zentrum in Betrieb gehen.

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Bernd Gilgen (2.v.l.), Geschäftsführer der M Plan, legte gestern den Grundstein für das neue Akustikzentrum.
Bernd Gilgen (2.v.l.), Geschäftsführer der M Plan, legte gestern den Grundstein für das neue Akustikzentrum.
(Foto: M Plan)

Die Niederlassung Stuttgart des Mobility Engineering-Spezialisten M Plan hat gestern (22.09.2015) den Grundstein für das neue Akustikzentrum gelegt. Auf dem 4.800 m² großen Areal sollen bis Ende 2016 ein Bürogebäude mit 1.200 m² sowie eine Werkhalle mit 2.300 m² entstehen.

In der Werkhalle stehen den Kunden laut M Plan dann insgesamt elf Hebebühnen, eine davon speziell für Kleinbusse, eine Achsmessbühne sowie ein Bremsprüfstand für akustische Messungen zur Verfügung.

NVH im Fokus

Der Engineering-Dienstleister möchte damit seine Aktivitäten im Bereich von Noise, Vibration, Harshness (NVH) forcieren und baut die bereits bestehende Akustikwerkstatt deutlich aus, um Versuch, Berechnung, Simulation und Konstruktion zusammen zu führen.

Im neuen Akustikzentrum werden nach Unternehmensangaben im Auftrag namhafter Automobilhersteller Projekte rund um die Bereiche Fahrzeugakustik, Schwingungen und Vibrationen bearbeitet

50 Neueinstellungen

Im Zentrum und in der weiter bestehenden Akustikwerkstatt arbeiten Spezialisten der klassischen Ingenieurberufe mit Physikern, Toningenieuren, Akustikern, Informatikern, Elektro- und Fahrzeugtechnikern sowie Kfz-Meistern zusammen. Insgesamt plant das Unternehmen über fünfzig Neueinstellungen. Die M Plan-Niederlassung Stuttgart beschäftigt derzeit 190 Mitarbeiter, davon 170 hochspezialisierte Mitarbeiter aus dem Bereich Automotive.

Bernd Gilgen, Geschäftsführer der M Plan, erläutert die Gründe für den Neubau: „Die Anforderungen der Automobilhersteller an NVH sind kundenbedingt in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Verbunden mit immer kürzeren Zyklen in der Entwicklung neuer Modelle und weiterer Derivate entstehen hier Kapazitätsengpässe bei den OEMs. Mit dem neuen Akustikzentrum tragen wir dieser Entwicklung Rechnung und bauen unser internes Know-how weiter aus. In den nächsten Jahren erwarten wir in diesem Geschäftsfeld deutliche Steigerungsraten. Auch der Ausbau der Elektromobilität spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle.“

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