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Zulieferer Mann + Hummel baut 1.200 Stellen ab

| Redakteur: Sven Prawitz

Der Zulieferer Mann + Hummel will im Konzern 1.200 Stellen abbauen. In Deutschland sind davon bis zu 300 Mitarbeiter betroffen. Kurzfristig sollen in der Gruppe 60 Millionen Euro gespart werden – die dafür notwendigen Maßnahmen sollen noch 2019 anlaufen.

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Technologie-Zentrum von Mann + Hummel.
Technologie-Zentrum von Mann + Hummel.
(Bild: Benjamin Stollenberg/Mann + Hummel)

Der Automobilzulieferer Mann + Hummel hat gestern (11. April) bekannt gegeben, dass das Unternehmen einen weltweiten Abbau von circa 1.200 Stellen plant. Auf die deutschen Standorte werden davon bis zu 300 Stellen entfallen. Vom Stellenabbau soll die direkte Produktion nicht betroffen sein, teilte das Unternehmen aus Ludwigsburg mit. Die Gespräche zwischen den Betriebsparteien laufen und man strebe einen zeitnahen Abschluss an.

Bereits im Februar hatte der Zulieferer angekündigt, im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms weltweit etwa 60 Millionen Euro einzusparen. Alle im Programm vorgesehen Maßnahmen sollen im Jahr 2019 gestartet werden und dann in 2020 den vollen Effekt entfalten.

Mann + Hummel im Top-100-Ranking

Der Filtrationsspezialist gehört zu den 100 größten Zulieferern der Welt (2017 auf Platz 73 im »Automobil Industrie«-Ranking). Zuletzt haben eigenen Angaben zufolge vor allem Währungseffekte auf die Marge gedrückt. Der Umsatz konnte mit knapp vier Milliarden Euro im Geschäftsjahr um 1,7 Prozent gegenüber 2017 gesteigert werden. Der ausführliche Bericht zur Jahresbilanz 2018 soll im Mai veröffentlicht werden.

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