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Automobilzulieferer Marquardt eröffnet Entwicklungs- und Innovationszentrum

| Autor: Jens Scheiner

Marquardt hat an seinem Stammsitz ein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum eröffnet. Insgesamt investierte der Mechatronik-Experte über 30 Millionen Euro in den Neubau.

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Marquardt hat über 30 Millionen Euro in sein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum am Stammsitz in Rietheim-Weilheim investiert.
Marquardt hat über 30 Millionen Euro in sein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum am Stammsitz in Rietheim-Weilheim investiert.
(Bild: Marquardt)

Marquardt hat über 30 Millionen Euro in sein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum (EIZ) am Stammsitz in Rietheim-Weilheim investiert. Das EIZ bietet über 600 Ingenieuren, Technikern und Facharbeitern moderne Arbeitsplätze. Teil des Gebäudes ist ebenso ein neues Ausbildungszentrum, das auf einer Gesamtfläche von 1.000 Quadratmetern über 120 jungen Menschen Platz bietet. Dort sind Theorie und Praxis eng verknüpft, technische Berufe können an vernetzten Industrie-4.0-Messinstrumenten, an neuesten Laborplätzen oder CNC-Fräsmaschinen erlernt werden.

Klimafreundliches Gebäude

Beim Neubau hat der Automobilzulieferer zahlreiche Umweltaspekte berücksichtigt: So hat Marquardt in ein Blockheizkraftwerk investiert, mit dem der jährliche CO2-Ausstoß um rund 100 Tonnen reduziert wird. Weitere Energie gewinnt das Unternehmen über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Auch nutzt das komplette Gebäude LEDs mit Tageslichtsteuerung, was den Strombedarf gegenüber einer konventionellen Beleuchtung um 60 Prozent reduziert. Und zum Heizen oder Kühlen setzt Marquardt statt einer energieintensiven Klimaanlage die umweltschonende Betonkernaktivierung ein.

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 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE