Nomenklatur Medien: Mercedes will Bezeichnung „EQ“ einstellen

Von Andreas Wehner

Im Jahr 2019 hatte Mercedes-Benz mit der Einführung des EQC damit begonnen, seine Elektoautos mit dem Zusatz „EQ“ zu kennzeichnen. Das könnte sich nach einem Bericht des „Handelsblatts“ aber bald wieder ändern.

Die Elektromodelle von Mercedes-Benz müssen vielleicht schon bald ohne die Zusatzbezeichnung „EQ“ auskommen.
Die Elektromodelle von Mercedes-Benz müssen vielleicht schon bald ohne die Zusatzbezeichnung „EQ“ auskommen.
(Bild: Mercedes-Benz)

Mercedes könnte schon bald auf die Bezeichnung „EQ“ für Elektroautos verzichten und zur alten Nomenklatur zurückkehren. Nach einem Bericht der Zeitung „Handelsblatt“ sollen ab 2024 auch rein elektrische Modelle wieder beispielsweise „E-Klasse“ statt EQE heißen.

Den Anfang könnten dem Bericht zufolge die Fahrzeuge auf Basis der neuen Plattform MMA – Mercedes-Benz Modular Architecture – machen, die in zwei Jahren auf den Markt kommen sollen, schreibt das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Konzernkreise.

Submarke für E-Fahrzeuge nicht mehr notwendig

Hintergrund ist offenbar die Strategie des Autoherstellers, noch vor dem Ende des Jahrzehnts nur vollelektrische Fahrzeuge anzubieten. Eine eigene Submarke für E-Fahrzeuge ist dann schlicht nicht mehr nötig. Endgültig abgesegnet sei die Entscheidung allerdings noch nicht, schränkt das „Handelsblatt“ ein.

Mercedes hatte die eigene Nomenklatur für Elektroautos 2019 mit dem Start des EQC eingeführt. „EQ“ steht dabei für „Electric Intelligence“.

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