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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "100 Jahre Preh" erschienen.

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100 Jahre Preh

Meilensteine der automobilen Produktgeschichte

| Redakteur: Thomas Günnel

In den 30er Jahren fertigte Preh erstmals Zubehör für Automobile. Später lag der Schwerpunkt auf Unterhaltungselektronik: bis in die 80er Jahre.

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Das Comeback in der Automobilindustrie beginnt für Preh mit Heizungs- und Klimabedienteilen für Volkswagen.
Das Comeback in der Automobilindustrie beginnt für Preh mit Heizungs- und Klimabedienteilen für Volkswagen.
(Bild: Preh)

Meilensteine setzen Zeichen, die in Erinnerung bleiben. So entwickelte Preh ab den 80er Jahren Produkthighlights für die Automobilindustrie. Eigentlich war es ein Comeback im Automotive-Geschäft, denn in den 30er Jahren hatte das Unternehmen unter anderem mit Winkern und Blinkern erste Erfahrungen in diesem Markt sammeln können. Und auch in der Nachkriegszeit gab es diverse Ideen für Automobil-Produkte. Doch der Boom im Markt für Radio- und TV-Elektronik sollte den Wiedereinstieg in die Automotive-Branche in die Zukunft verschieben.

Ende der 80er Jahre entwickelt Preh Heizungs- und Klimabedienteile – zum Beispiel für den VW Golf und Passat. In dieser Zeit entsteht auch ein Tastenfeld für den Bordcomputer des BMW 3er. Der Durchbruch gelingt dann ab den 90er Jahren, so dass der Automobilzulieferer mit zahlreichen Großaufträgen für Automobile Fahrt aufnimmt.

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So wird die Produktion von Heizungs- und Klimabedienteilen für die VW-Gruppe im Laufe der Zeit die zehn Millionen Stück Marke überschreiten. Weitere Beispiele aus dem Produktumfang dieser Zeit:

Bediensysteme und Multi-Media-Interfaces

Vom vollautomatischen Klimabediensystem „IHKA“ für den BMW 5er (1995) werden insgesamt mehr als zwei Millionen Teile produziert; Navigations-Bedienoberflächen für Mercedes-Benz und Maybach (2003) entstehen bei Preh genauso wie das Multi-Media-Interface (MMI) für den Audi A6 (2004). Im Jahr 2005 läuft das erste Klimabediensystem für General Motors – für das Modell Hummer H3 – im neuen mexikanischen Werk vom Band und markiert für Preh den Start im nordamerikanischen Markt.

Im selben Jahr gehen Multifunktionsschalter für das Lenkrad der Mercedes-Benz S-Klasse an den Start. Sie entwickeln sich zu einem ausgesprochenen Wachstumsmarkt und werden in den kommenden Jahren von Preh auch zahlreich für Audi entwickelt. Genaugenommen finden sie sich zeitweise in den Lenkrädern nahezu aller Audi Modelle wieder, so dass die Produktionsleistung bei wöchentlich 40.000 Stück liegt.

Meilenstein: Touch Controller

Der „iDrive Touch Controller“ für BMW, Mini und Rolls-Royce gilt als der Meilenstein schlecht hin. Das von Preh konzipierte Baukastensystem ermöglicht es, die gleiche Technik in einem markenspezifisch veränderten Design in zahlreichen Varianten anzubieten. Für viele Jahre machte das Preh praktisch zum alleinigen Lieferanten für dieses Bediensystem mit integriertem Touchpad.

Das Jahr 2012 markiert den Einstieg in den Zukunftsmarkt für E-Mobilität. Mit Batteriemanagement-Steuergeräten für den BMW Active Hybrid 5 beginnt die Serienproduktion für BMW Elektro- und Hybridfahrzeuge. „E-Mobility“ ist sieben Jahre später der am stärksten wachsende Preh-Produktbereich.

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